Peter Misch (re.) bejubelt mit Christian Hanne seinen Treffer zum 1:0. Foto: Jan Kaefer

1. FC Lok Leipzig vs. BFC Dynamo 2:0 – Befreiungsschlag im Prestige-Duell

Für alle LeserDie Sieglos-Serie des 1. FC Lok ist beendet. Die Lokomotive schlug am Sonntagabend den Tabellen-Zweiten BFC Dynamo mit 2:0 (0:0). Vor 3.676 Zuschauern spielte sich Lok unter den Augen von Hauptsponsor Franz-Joseph Wernze phasenweise in einen Rausch und zeigte verschütt geglaubte Qualitäten. Das Duell entschied letztlich einer, der vor Wochenfrist noch gegen die Trainer wetterte.

Übergabe der Unterschriften. Von links: Vizepräsident Paul Döring, Präsident Peter Pattke, Kultusminister Christian Piwarz (CDU) und Robert Venus. Foto: DSLV Sachsen

Schulsport aufstocken wäre der richtige Weg

Für alle LeserLZ/Auszug aus Ausgabe 54Der sächsische Schulsport hat zum Angriff geblasen. Obwohl eine Kürzung der Stundenzahl im Unterrichtsfach Sport vom Sächsischen Kultusministerium derzeit nicht angedacht ist, hat der Deutsche Sportlehrerverband Sachsen (DSLV Sachsen) 29.500 Unterschriften für eine Petition zum Erhalt der aktuellen Stundenanzahl binnen weniger Wochen sammeln können. Das LZ-Interview mit dem sächsischen DSLV-Vizepräsidenten Paul Döring in Auszügen.

Adolf Hitler samt Entourage auf einem der Massenevents in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts - hier in Bückeberg. Foto: Cigaretten-Bilderdienst Hamburg, gemeinfrei

Zeitreise “Das Volk am Werk”: Ein Lob dem deutschen Arbeitsethos

Artikelserie "Leipzig 1932" - Teil 6 von 6

Für FreikäuferLZ/Auszug aus Ausgabe 54Die Zeitreise macht einen Sprung. Seit der Machtübertragung auf die Nationalsozialisten sind über fünf Jahre vergangen, die deutsche Olympiade 1936 hat Nazi-Deutschland enormes Re­nom­mee verschafft. Parallel wurden Presseorgane aufgelöst oder auf Linie gebracht, die von der SPD gegründete LVZ gibt es nicht mehr, aber die ohnehin reaktionären „Leipziger Neuesten Nachrichten“. Andere Parteien als die NSDAP sind seit dem Frühjahr 1933 von den Nazis verboten worden oder haben sich auf Druck der Nazis lieber aufgelöst. Nationalsozialistischer Alltag ist – soweit man davon sprechen kann – eingekehrt.

Störer
Die Initiatoren von "Sportler retten Leben" Nicky Adler (li.) und Andreas Schmitz. Foto: Sportler retten Leben

Nicky Adler zurück nach Probstheida? – Renovierte Trainingshalle eingeweiht

Für alle LeserVor 15 Jahren debütierte der 17-Jährige Nicky Adler beim 1. FC Lok. In vier Wochen wird Adler 33, sehnt sich nach seiner Familie, kennt Lok-Trainer Heiko Scholz und schließt einen Wechsel im Sommer vom Zweitligisten Erzgebirge Aue nicht aus. Staunen wird der Stürmer über die Metamorphose auf dem Lok-Gelände. Mittlerweile ist auch die Trainingshalle renoviert. Die größte Einzelinvestition in das Probstheidaer Fußballgelände seit über 40 Jahren.

Trainer Heiko Scholz litt am Spielfeldrand mit seinem Team mit. Foto: Jan Kaefer (Archiv)

Halberstadt vs. 1. FC Lok Leipzig 2:0 – Lok verbessert, aber glücklos

Für alle LeserDer 1. FC Lok wartet weiter auf seinen ersten Sieg im April. In der fünften Partie des Monats verlor die Scholz-Elf bei Germania Halberstadt trotz guten Spiels mit 0:2 (0:1). Vor 620 Zuschauern spielte Leipzig eine Halbzeit lang erfrischend auf, traf bei drei dicken Chancen aber nicht einmal. Die Gastgeber machten mit der ersten das erste Tor und brachten so Lok unter Zugzwang. Mit der gelb-roten Karte gegen Robert Zickert war das Spiel nach 72 Minuten im Prinzip entschieden.

Ryan Malone (mi.) hatte Lok wieder in Führung gebracht. Foto: Jan Kaefer

1. FC Lokomotive Leipzig vs ZFC Meuselwitz 1:1 – Ein Amerikaner trifft mit der letzten Patrone

Für alle LeserGegen den Angstgegner ZFC Meuselwitz hat der 1. FC Lokomotive in letzter Sekunde ein 1:1-Unentschieden geholt. Der US-Amerikaner Ryan Malone traf vor 2.059 Zuschauern mit der letzten Ballberührung zum Ausgleich in der 92. Minute. Zuvor mühte sich Lok um Spielkontrolle und Torchancen. Genau zwei erspielten sich die nichtsdestotrotz engagierten Hausherren, die sich gegen defensivstarke Gäste das Leben mit technischen Unzulänglichkeiten unnötig schwer machten.

Paul Maurer (Lok) versucht sich gegen drei Bautzener durchzusetzen. Foto: Jan Kaefer

1. FC Lok Leipzig vs. Budissa Bautzen 0:0 – Viel Glück und viele Ausfälle

Für alle LeserGanze drei Höhepunkte hatte das Heimspiel des 1. FC Lokomotive Leipzig gegen die FSV Budissa Bautzen zu bieten: Keinen gestaltete der 1. FC Lok selbst. Die Gäste donnerten zwei Foulelfmeter an die Latte, Torhüter Benjamin Kirsten musste nach einer halben Stunde mit Verdacht auf Muskelfaserriss raus. Mehr passierte nicht. Im 14. Aufeinandertreffen gegen Bautzen bleibt Lok damit zum 13. Mal sieglos, einen Heimsieg gab es immer noch nicht. Und vor 2.565 Zuschauern war Lok auch weit davon entfernt.

Traf mal wieder - Djamal Ziane. Foto: Jan Kaefer (Archiv)

FSV Luckenwalde vs 1. FC Lok Leipzig 0:1 – „Das kann nicht unser Anspruch sein“

Für alle LeserNach dem zweiten Liga-Sieg in Folge ist man beim 1. FC Lok trotzdem nicht zufrieden. Das 1:0 (1:0) auswärts beim abgeschlagenen Tabellenletzten FSV Luckenwalde hat Lok-Trainer Heiko Scholz überhaupt nicht geschmeckt. Das Tor von Djamal Ziane nach elf Minuten blieb das einzige, Lok ließ weitere Chancen aus oder erging sich vor 572 Zuschauern in technische Schwerenötereien.

Lok-Präsident Thomas Löwe: "Den Einzug in die 3. Liga können wir nur als Einheit schaffen!". Foto: Jan Kaefer

Lok-Präsident Thomas Löwe: „Was wir investieren, steht nicht in der Zeitung, das erfahren die Mitglieder zuerst!“

Für alle LeserLZ/Auszug aus Ausgabe 53Das erste Nachholspiel hat Lok-Präsident Thomas Löwe verpasst. Gemeinsam mit Aufsichtsratschef Olaf Winkler weilte der Unternehmer in Dublin während Lok gegen die VSG Altglienicke die ersten drei Punkte im Jahr 2018 einfuhr. Auf dem Sprung zu den Feierlichkeiten zum St. Patrick’s Day nahm sich Löwe wenige Tage später Zeit für ein Interview. Was passiert, wenn das Geld für den Kunstrasen nicht zusammenkommt? Wo liegt die Zukunft von Co-Trainer Hoppe? Welche Spieler werden bleiben und wie ist der Stand beim Stadionneubau? Das LZ-Interview in Auszügen.

Störer
Paul Maurer hatte viel zu jubeln. Foto: Jan Kaefer (Archiv)

1. FC Lok Leipzig vs. Altglienicke 2:0 – Maurer macht’s mit Pfeffer

Für alle Leser Der 1. FC Lokomotive Leipzig hat seinen ersten Pflichtspielsieg im Jahr 2018 eingefahren. Gegen „Promi-Team“ VSG Altglienicke gewannen die Probstheidaer mit 2:0 (0:0). Statt der ehemaligen Bundesliga- und Champions-League-Spieler in Reihen der Berliner, avancierte Paul Maurer zum Mann des Spiels. Der 21-Jährige traf vor 2.073 Zuschauern doppelt und bildete mit Paul Schinke und Sascha Pfeffer ein gefährliches Triumvirat.

Eine Warnung an der Unibibliothek. Foto: Martin Schöler

Bettelei in falschem Namen: Trickbetrüger auf dem Uni Campus

Für alle LeserRund um den Uni-Campus in der Innenstadt treiben sich zurzeit gelegentlich Trickbetrüger herum, die Menschen ansprechen, um Spenden einzusammeln. Sie geben sich dabei auch als Mitarbeiter der Leipziger Bahnhofsmission aus. Einen Ausweis haben sie nicht dabei und sie tragen auch keine Uniform der Bahnhofsmission. Diese ist alarmiert und distanziert sich von den selbst ernannten Mitarbeitern.

Robert Berger (li.) wurde in Cottbus nicht zum Publikumsliebling. Foto: Jan Kaefer (Archiv)

Meuselwitz vs. 1. FC Lok Leipzig 2:0 – Wie üblich kein Lok-Sieg gegen Meuselwitz

Für alle LeserSchwacher Jahresstart für den 1. FC Lok in der Regionalliga. Beim ZFC Meuselwitz verloren die Leipziger mit 0:2 (0:0). Vor 1.500 Zuschauern bot Lok speziell in der zweiten Halbzeit eine enttäuschende Leistung, kassierte Tore mit Ansage und kam über die gesamte Spielzeit zu keiner klaren Torchance. Heiko Scholz sprach nach der neunten Begengung gegen Meuselwitz ohne Sieg von einer „Frechheit“, während das ganze Spiel über die hiesigen Zaungäste ihr Testosteron lautstark abbauten.

Der Eingang des Alten Rathauses am Markt in den 30er Jahren. Foto: NLZ Bilderwoche

1932: Ein rabenschwarzer Jahreswechsel

Artikelserie "Leipzig 1932" - Teil 4 von 6

Für FreikäuferLZ/Auszug Ausgabe 50Weihnachten steht vor der Tür und das Jahr 1932 geht zur Neige. Der Blick der Leipziger richtet sich schon damals eher nach innen. Die große Politik ist weit entfernt und es sind echte Nöte, die die Messestadt plagen. Zum letzten Mal in ihrer damals dreijährigen Legislaturperiode kommen die Stadtverordneten zusammen. Zeit für die Leipziger Neuesten Nachrichten (LNN) mal so richtig mit der Arbeit des Stadtrates abzurechnen.

Die Bälle liegen zum Training bereit. Bald soll es auf Kunstrasen zum Training in Probstheida gehen. Foto: Jan Kaefer (Archiv)

Platz da: Lokomotive Leipzig bekommt ersten Kunstrasenplatz

Für alle LeserLokomotive Leipzig hat vom Land Sachsen und der Stadt Leipzig ein Weihnachtsgeschenk erhalten. Der Klub erhält Fördermittel in Höhe von rund 850.000 Euro, um seinen ersten Kunstrasen zu bauen. Im Frühjahr 2018 soll das Projekt mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 1.054.000 Euro beginnen. Die Eigenmittel in Höhe von 180.000 Euro will Lok Leipzig über eine Crowdfunding-Aktion mit Hilfe der kommunalen L-Gruppe einwerben.

Störer
Paul Maurer hatte viel zu jubeln. Foto: Jan Kaefer (Archiv)

1. FC Lok Leipzig vs. Berliner AK 3:1 – Drei Punkte und drei Tore zum Heim-Abschied

Für alle LeserZum Heimspiel-Abschluss 2017 hat der 1. FC Lokomotive Leipzig seinen Fans noch ein Präsent unter den Baum gelegt. Erstmals gewann Lok zu Hause gegen den Berliner AK. Beim 3:1 (1:1) glänzte vor allem wieder Paul Maurer, der die ersten beiden Tore vorbereitete und den Schlussakkord selbst spielte. Lok klettert damit auf den vierten Platz und ist punktgleich mit dem Dritten Nordhausen. Zum Jahresabschluss reist die Scholz-Truppe am Sonntag nach Babelsberg.

Lok-Torhüter Benjamin Kirsten mit Trainer Heiko Scholz (li.). Foto: Bernd Scharfe (Archiv)

Hertha BSC II vs. 1. FC Lok Leipzig 2:3 – Fünf Tore im Nationalstürmer-Söhne-Duell

Für alle LeserJürgen Klinsmann gegen Ulf Kirsten – das gab es in der deutschen Fußballgeschichte nicht allzu oft. Zuletzt im Frühjahr 1997. Über 20 Jahre danach schlug nun Kirstens Sohn Benjamin Klinsmanns Zögling Jonathan in Berlin mit 3:2 (1:1). Beide verbinden mit den erzielten Toren jedoch keine guten Momente, stehen sie doch im Tor. Mit dem Dreier macht Lok wieder einen Schritt Richtung Top-4, Hertha II verbleibt im Tabellenkeller.

Nach dem Derby bot der Gästeblock ein trauriges Bild. Foto: privat

Derby-Nachwehen: Aufarbeitung und Aufräumen bei Lok, Straftaten im Gästeblock ohne Entschuldigung

Für alle LeserFünf Tage nach dem Leipziger Derby (0:0) ist der 1. FC Lok noch lange nicht bereit, zur Tagesordnung überzugehen. Was war, soll ausgewertet werden. Dafür verschob der Klub sogar die für kommenden Freitag anberaumte Mitgliederversammlung. Die Vereinsgremien sind aktuell zu eingespannt. Zu den Vorkommnissen gehören neben dem massiven Pyrotechnik-Einsatz während des Spiels auch Zerstörungen im Gästeblock. Wellenbrecher wurden herausgerissen, Zäune abgeknickt und Gastronomie-Mitarbeiter bedroht. Die Polizei will die Straftaten über Kamerabilder aufklären. Eine Leutzscher Entschuldigung gab es bisher nicht.

Verdächtig gute Jobs im Bruno-Plache-Stadion Leipzig. Foto: Jan Kaefer

Ein Derby mit zwei Verlierern: Polizei und Fans

Für alle LeserEs lief die 50. Spielminute im 101. Leipziger Derby im Bruno-Plache-Stadion, als der Schiedsrichter das Spiel unterbrach. Henry Müller handelte, nachdem aus dem Fanblock der BSG Chemie mehrere Leuchtraketen aufs Spielfeld geflogen waren. Die Polizei marschierte auf und kam mit dem Wasserwerfer – vor den Heimblock. Leipzigs Polizeipräsident Bernd Merbitz marschierte vornweg und ließ zu, dass das Spiel kurz vor dem Abbruch stand.

Auch Djamal Ziane konnte seinen Ex-Teamkollegen Julien Latendresse-Levesque nicht überwinden. Foto: Jan Kaefer

1. FC Lok Leipzig vs. BSG Chemie Leipzig 0:0 – Viel Derby, wenig Fußball

Für alle LeserBeim 101. Leipziger Derby hat es keinen Sieger gegeben. Vor 6.381 Zuschauern – darunter 1.200 Chemie-Fans – waren die Gastgeber das aktivere Team, hatten drei große Möglichkeiten, die Führung zu erzielen. Die Gäste warfen kämpferische Tugenden und viel Theater dagegen, blieben offensiv aber harmlos. Schiedsrichter Henry Müller aus Cottbus agierte umsichtig und bewies Anfang der zweiten Halbzeit viel Geduld, als das Spiel mehrmals gestört wurde.

Im Hinspiel hatten Christian Hanne (li.) und Lok-Kollegen gegen den BFC noch die Nase vorn. Diesmal jedoch war sein Tor zu wenig. Foto: Jan Kaefer (Archiv)

BFC Dynamo vs. 1. FC Lok Leipzig 3:1 – Lok rutscht in Berlin weg

Für alle LeserNichts war es mit dem Angriff auf den 2. Tabellenplatz für den 1. FC Lok Leipzig. Beim „Nun-wieder-Zweiten“ BFC Dynamo kassierte Lok eine vermeidbare 1:3 (0:2)-Niederlage. Der Berliner Führungstreffer gelang per zweifelhaftem Elfmeter, und bei den anderen beiden Treffern standen zwei Defensivspieler der Leipziger Pate. Das Lok-Tor erzielte Christian Hanne kurz vor Schluss. Lok verliert damit erstmals ein Regionalliga-Spiel seit Anfang September.

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Djamal Ziane - hier im Duell gegen Benjamin Boltze - hatte Lok in Führung gebracht. Foto: Jan Kaefer

1. FC Lok Leipzig vs. Germania Halberstadt 2:1 – Winning in the rain

Für alle LeserDer 1. FC Lok Leipzig hat nach sechs Wochen wieder einen Sieg in der Regionalliga eingefahren. Vor 2.071 Zuschauern im Bruno-Plache-Stadion besiegte der Tabellen-Fünfte den Gast aus Halberstadt mit 2:1 (1:0). Djamal Ziane traf im Dauer-Sprühregen zur Führung, ehe Schinke das vermeintlich vorentscheidende 2:0 besorgte. Halberstadt kam nur 90 Sekunden später zum Anschluss und wehrte sich bis zum Ende in einem kampfbetonten Regionalliga-Spiel, das einem Schiedsrichter-Assistenten eine Lok-Dauerkarte einbrachte. Oder nicht?

Gegen Bautzen bot Lok schlechte Haltungsnoten. Foto: Jan Kaefer

1. FC Lok Leipzig vs. Budissa Bautzen 0:3 – Albtraum statt Derbytraum

Nach einer erschreckend schwachen Leistung ist der 1. FC Lok aus dem Landespokal ausgeschieden. Der Vorjahres-Finalist unterlag den besseren Budissen mit 0:3 (0:1). Die sieben Pflichtspiele ungeschlagene Lokomotive war zu keiner Zeit in der Lage das Spiel zu gewinnen, Bautzen ging zudem glücklich in Führung. Die 1.563 quittierten das Ausscheiden mit einem Pfeifkonzert. Immerhin: Lok muss im Viertelfinale nicht nach Leutzsch zur BSG Chemie fahren, das übernimmt nun Bautzen.

Marcel Trojandt (li.) gegen den Auerbacher Lukas Novy - in einer Partie mit nur raren spielerischen Leckerbissen. Foto: Jan Kaefer

1. FC Lok Leipzig vs. Auerbach 1:1 – Ganz schwere Kost zum Sonntag

Für alle LeserDer 1. FC Lok Leipzig kann weiter nicht gegen den VfB Auerbach gewinnen. Am Sonntagnachmittag holten die Probstheidaer gegen den Tabellen-Drittletzten nur ein 1:1 (1:1). Die 2.606 Zuschauer bekamen nach einer zackigen ersten Halbzeit 45 Minuten schwere Kost geboten. Beide Mannschaft bekämpften sich auf Kosten des Fußballspielens. Maurer egalisierte nach neun Minuten die kuriose Gäste-Führung. Positiv: Lok bleibt auch im sechsten Spiel in Folge ungeschlagen.

Traf gegen Niesky dreimal: Matus Lorincak. Foto: Jan Kaefer (Archiv)

Torreich ins Achtelfinale: 1. FC Lok Leipzig vs. FV Eintracht Niesky 7:2

Für alle LeserDer letztjährige Sachsenpokal-Finalist 1. FC Lok Leipzig ist locker in die neue Pokal-Saison gestartet. Der Regionalligist besiegte Landesligist Eintracht Niesky in der 3. Runde mit 7:2 (4:1) vor 930 Zuschauern im Bruno-Plache-Stadion. Matus Lorincak traf dreimal. Christoph Hanf und Toni Hartmann kamen zu ihren ersten Saisoneinsätzen.

Robert Zickert gegen Kevin Weidlich - so kampfstark knöpfte der 1. FC Lok den Cottbussern einen Punkt ab. Foto: Jan Kaefer

1. FC Lok Leipzig vs. Energie Cottbus 0:0 – Lok „erdet“ Energie

Für alle LeserAm 10. Spieltag ist es dem 1. FC Lok als erste Mannschaft gelungen, Energie Cottbus Punkte abzunehmen. Lokomotive Leipzig bleibt damit auf dem 3. Platz der Regionalliga Nordost, hat weiterhin zehn Punkte Rückstand auf den Tabellenführer und hat seine Zuschauer unter den 5.589 im Plache-Stadion stolz gemacht. Mit großer Laufarbeit, Kampf, aber vor allem taktischer Finesse war es Lok gelungen, dem Tabellenführer das Leben schwer zu machen. Aber: Was machen zwei Ehrenamtliche mit einem Eimer Erde auf dem Rasen des Plache-Stadions? Und wer hat den Anstoßpunkt gemopst?

Maximilian Breitkreuz auf dem Weg zum Sachsen-Titel. Foto: Vincent Hoyer

Sachsenmeister Maximilian Breitkreuz: “Nur 0,5 Prozent meiner Leistung sind Talent”

Für alle LeserInsgesamt rund 6.000 Trainingskilometer hat der Leipziger Maximilian Breitkreuz investiert – und sich nun dafür belohnen können. Ende August wurde der 28-Jährige Sachsenmeister auf der Triathlon-Halbdistanz. Wie dieser Erfolg mit nur 0,5 Prozent Talent, gesunder Mittelmeerküche und etwas Ingenieurswissen möglich wurde, verrät er im Interview mit L-IZ.de.

Störer
Ryan Malone (re.) rettete Lok einen Punkt. Foto: Jan Kaefer (Archiv)

Altglienicke vs. 1. FC Lok Leipzig 2:2 – Einmal Malone macht einen Punkt

Für alle LeserDer 1. FC Lok hat nach zwei Niederlagen in Folge zumindest wieder einen Punkt geholt. Bei der Volkssportgemeinschaft (VSG) Altglienicke egalisierte Mittelfeld-Abräumer Ryan Malone jeweils die Führung der Gastgeber. Erst in der Schlussminute traf der US-Amerikaner vor 832 Zuschauern per Elfmeter zum 2:2 (0:0). Leipzig ist damit in einem breiten Tabellen-Mittelfeld 6. und hat kommende Woche Tabellennachbar Oberlausitz Neugersdorf zu Gast.

Marco Karim Benyamina (li.) - hier im Zweikampf mit Peter Misch - sorgte für den einzigen Treffer des Spiels. Foto: Jan Kaefer

1. FC Lok Leipzig vs. Viktoria Berlin 0:1 – Chancenwucher in Probstheida

Für alle LeserDer Höhenflug des 1. FC Lok in der aktuellen Regionalliga-Saison ist vorerst vorbei. Die 0:1 (0:1)-Heimniederlage gegen Viktoria Berlin war die zweite Niederlage von Lok Leipzig in Folge. Benyamina brachte die Hauptstädter auf die Siegerstraße, Lok hatte Chancen für mehrere Tore. Am Ende fiel vor 2.575 Zuschauern keins für die Hausherren. Konsequenz: Platz drei ist erstmal futsch.

Einlaufkinder beim 1. FC Lok Leipzig. Foto: Jan Kaefer

Kommentar: Der Skandal ist wichtiger als die Geschichte

Für alle LeserRB Leipzig ist angekommen in der internationalen Fußballwelt und mittlerweile für viele (Sport-) Journalisten ein normaler Bundesligist. Seit seiner Debütsaison in der Bundesliga polarisiert er auf eine ganz andere Weise: Jede Aktion gegen RB Leipzig ist plötzlich zu verurteilen. Das erfährt nun auch der 1. FC Lok Leipzig, der seine E-Jugend nicht bei einem Bundesliga-Spiel des Rivalen als Einlaufkinder sehen möchte. Eine Betrachtung der Hintergründe ist dabei vielen egal.