Lok-Präsident Thomas Löwe. Foto: Jan Kaefer

Lok schickt E-Jugend lieber nach Gladbach als zu RB Leipzig: „Auf Schalke läuft auch nicht der BVB ein“

Für alle LeserGroße Aufregung um den 1. FC Lok. Angeblich sollen Eltern von E-Jugendlichen (Jahrgänge 2006 und 2007) auf die Vereinsführung sauer sein, weil ihre Kinder bei einem Bundesliga-Heimspiel von RB Leipzig einlaufen dürfen. Die Mannschaft hatte dies als Geschenk zum Pokalsieg in Leipzig bekommen. Lok-Präsident Thomas Löwe kann die Aufregung nicht verstehen und erkläutert gegenüber L-IZ seine Sicht. Zu der auch das Verhalten des Fußballverbands und der Ersatz für die Jung-Kicker gehören.

Mund abputzen - weiter geht's. An Lok-Keeper Benjamin Kirsten hat es nicht gelegen. Foto: Jan Kaefer (Archiv)

Nordhausen vs. 1. FC Lok Leipzig 1:0 – Kirsten mit vier Armen, Nordhausen mit einem Tor

Für alle LeserUnbefriedigender Freitagabend-Ausflug für den 1. FC Lok. Die Mannschaft von Heiko Scholz kassierte beim FSV Wacker Nordhausen vor 2.125 Zuschauern die erste Saisonniederlage, verlor 0:1 (0:0). Lok kam nie zum eigenen Spiel, lief oft hinterher und ab der 34. Minute nur noch zu zehnt über den Rasen. Christian Hanne sah nach einer Notbremse die rote Karte. Ein starker Benjamin Kirsten avancierte zum wertvollen Rückhalt, konnte aber beim Tor von Pichinot nach 70 Minuten auch nichts mehr ausrichten. Nach Hannes roter Karte, Gottschicks Meniskusschaden und Zickerts Nasenbeinbruch wird die Personalauswahl geringer.

Traf gegen Niesky dreimal: Matus Lorincak. Foto: Jan Kaefer (Archiv)

1.FC Lok Leipzig vs. Luckenwalde 4:2 – Eine Halbzeit Spektakel und Spitzenreiter für eine Nacht

Für alle Leser Regionalliga-Fußball aus dem obersten Unterhaltungsregal gab es am Samstag für 2.796 Zuschauer in Leipzig–Probstheida. Der 1.FC Lok bezwang im zweiten Heimspiel den aktuellen Tabellen-Letzten FSV Luckenwalde mit 4:2 (2:2). In der ersten Halbzeit fielen vier Tore in 23 Minuten, gab es einen Platzverweis und verschoss Christian Hanne für Leipzig einen Elfmeter. Dezimierte Gäste rührten Beton an, der mit fortwährender Spieldauer immer mehr bröckelte.

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Der eigentliche Kampf der Parteien dreht sich im Vorfeld der Wahl 1932 vor allem um die Arbeiterklasse. Beliebtes Propagandamittel damals sogenannte „Cigarettenbilder“, hier mit dem Untertitel: Deutschland erwacht, aus der Reihe „Werden, Kampf und Sieg der NSDAP“ des „Cigaretten-Bilderdienst“ in Hamburg-Bahrenfeld. © gemeinfrei

Die Zeitreise ins Jahr 1932: Gewalt, Wahlen und Hunger

Artikelserie "Leipzig 1932" - Teil 1 von 6

Für FreikäuferLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 45Im Vorfeld der Wahlen vom 31. Juli 1932 haben sich die beiden maßgeblichen Zeitungen in Leipzig spürbar verändert. Waren in den 20er Jahren noch vorrangig lokale Geschehnisse in den „Leipziger Neuesten Nachrichten“ (LNN) enthalten, hat sich die Berichterstattung hier und in der LVZ nunmehr gedreht. Neben einem zunehmenden Blick auf die nationale Berichterstattung, Wahlkampf und Außenpolitik finden sich nun im lokalen Teil vor allem Schilderungen von gewaltsamen Zusammenstößen politischer Gegner und Kommentare über das Weltgeschehen – wenn es um Deutschland geht.

Der Kampf dominierte. Hier sprinten Robert Berger (li.) und Lukas Knechtel um den Ball. Foto: Jan Kaefer

1. FC Lok Leipzig vs. Babelsberg 0:0 – War mehr drin?

Für alle LeserPunkteteilung zum Heimspiel-Auftakt des 1. FC Lok. Gegen die Filmstadt-Jungs des SV Babelsberg kamen die Leipziger nicht über ein 0:0 hinaus. Die 3.674 Zuschauer sahen in einem schnellen Spiel kaum Torchancen. Die Heimelf hatte deutlich mehr Spielanteile, aber nur eine dicke (Doppel)chance, Babelsberg machte aus drei Hochkarätern in der 1. Halbzeit keine Bude und musste am Ende ebenfalls mit dem Punkt zufrieden sein.

Das Hafenstadion in Torgau ist die neue Heimspielstätte des FC Inter Leipzig. Foto: Marko Hofmann

Weiter nichts mit Leipzig – Inter spielt kommende Saison in Torgau

Für alle Leser Oberligist Inter Leipzig wird in der kommenden Saison seine Heimspiele in Torgau austragen. In Leipzig hat der Verein zurzeit keinen Platz, der die entsprechenden Rahmenbedingungen bietet. Nun wird im Torgauer Hafenstadion, der Heimstätte des Landesklasse-Klubs SC Hartenfels Torgau, gekickt.

Ein Feuerwerk der im Stadion unerwünschten Art. Foto: Jan Kaefer

Fanprojekt: “Manche haben einfach Bock auf Krawall”

Für alle LeserSarah Köhler arbeitet seit mehreren Jahren für das Leipziger Fanprojekt der Firma Outlaw. Sie besucht unter anderem die Heim- und Auswärtsspiele des 1. FC Lok Leipzig und kennt sich in der Fanszene aus wie kaum jemand anderes. Im Interview mit der L-IZ erklärt sie ihre Sicht der Dinge auf Bischofswerda, was Vereine gegen Randalieren tun können und wieso die deutsche Justiz zurzeit nicht wirklich hilfreich ist.

Auch beim Landespokalfinale des 1. FC Lok gegen Chemnitz schaute die Polizei genau hin. Foto: Jan Kaefer

„Lok sind bei der Befriedung der Fanszene merkliche Fortschritte gelungen“

Für alle LeserWas macht die Polizei im Vorfeld und bei Sicherheitsspielen des 1. FC Lok Leipzig, um einen reibungslosen Ablauf zu gewähren? Warum ist die Verhaftung von Gewalttätern inflagranti im Gästeblock nicht möglich? Wieso gibt es keine Meldeauflagen für Fußball-Gewalttäter bei Ligaspielen, und wie sieht die Polizei das Gefahrenpotenzial in der Fanszene des 1. FC Lok? Alexander Bertram von der Leipziger Polizei erklärt’s.

Ruhe vor dem Sturm: Der bauzaungesicherte Gästeblock erwartet seine Besucher. Foto: Marko Hofmann

Polizeidirektion Görlitz wusste nichts von einer bevorstehenden Gefahrenlage

Für alle LeserWie sieht die Polizeidirektion Görlitz als diensthabende Polizeidirektion die Ereignisse Ende März beim Sachsenpokal-Halbfinale Bischofswerdaer FV vs. 1. FC Lok Leipzig? Warum sind die Ordnungskräfte nicht in den Block gegangen, und wieso war man von den Ausschreitungen offenbar überrascht? Pressesprecher Thomas Knaup äußert sich.

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Mehr als 2.000 Lok-Fans begleiteten ihr Team nach Bischofswerda. Foto: Marko Hofmann

Randale in Bischofswerda – Gastgeber kommt davon, der Gast trägt die volle Verantwortung

Für alle LeserMehr als zwei Monate nach der Randale beim Sachsenpokal-Halbfinale Bischofswerdaer FV vs. 1. FC Lok Leipzig hat das Sportgericht sein Urteil gesprochen. Demnach muss Lok wegen des Abbrennens von Pyrotechnik und Fehlverhalten von Zuschauern in seinem Bereich 7.500 Euro Strafe zahlen. Eine Heimblocksperre wurde für die kommenden drei Jahre auf Bewährung ausgesprochen.

Regionalligist Lok bot dem Drittligisten aus Chemnitz ein leidenschaftlich geführtes Pokalfinale. Foto: Jan Kaefer

1. FC Lok Leipzig vs. Chemnitzer FC 1:2 – Trauer dorheeme, Chemnitz ist Sachsenpokalsieger

Für alle LeserNichts als warme Worte gab es für den 1. FC Lok nach dem Sachsenpokal-Finale gegen den Chemnitzer FC. Mit 2:1-gewann der Drittligist das Endspiel, das erstmals im Bruno-Plache-Stadion ausgetragen wurde und qualifizierte sich für den DFB-Pokal. Vor 6.800 Zuschauern (ausverkauft) traf Frahn doppelt. Schinke besorgte den zwischenzeitlichen Ausgleich für die Hausherren, die klarer Außenseiter waren.

Das Lok-Team aus dem Jahr 1987. Foto: privat

1. FC Lok vs Hertha II 4:0 – Viel „uiuiui“ und „Oh la la“ zum Ligaschluss

Für alle Leser Kurzweiliger Fußball(nachmit-)tag beim 1. FC Lok Leipzig: Die erste Männermannschaft fiedelte zum Liga-Abschluss Hertha II mit 4:0 (3:0) vor 2.248 Zuschauern ab. Maurer traf doppelt und auch Brügmann und Becker machten ihr Tor. Für die Europapokalhelden von 1987 hatte der Fußballtag schon zeitiger begonnen. Sie sahen eine Kino-Weltpremiere in der Innenstadt.

Der FC Brentford gab 2012 als bisher letztes englisches Team seine Visitenkarte im Bruno-Plache-Stadion ab. Foto: Jan Kaefer (Archiv)

Kartenvorverkauf für das Landespokal-Finale bricht alle Lok-Rekorde & QPR besucht im Juli die Lok

Für alle Leser+++Die Verlosung ist beendet!+++Das Sachsenpokal-Finale gegen den Chemnitzer FC ist Stand jetzt ausverkauft. Binnen zweieinhalb Tagen verkaufte der Club sämtliche 6.800 Karten für das Spiel am 24. Mai, 18 Uhr in Probstheida. Damit hatten selbst die Verantwortlichen nicht gerechnet. Frohe Kunde für alle Fans: Lok empfängt am 23. Juli das vierte englische Team seit 2006: Die Queens Park Rangers werden im Plache-Stadion auflaufen. Die L-IZ.de verlost dafür 3 x 2 Freikarten vor dem Verkaufsstart.

Lok-Torschütze Djamal Ziane (li.) im Gleichschritt mit dem Jenaer Justin Gerlach. Foto: Jan Kaefer

1. FC Lok Leipzig vs. FC Carl Zeiss Jena 1:2 – Erst geschockt und dann (fast) gerockt

Für alle Leser Nächste Pleite für den 1. FC Lok Leipzig. Gegen den souveränen Tabellenführer FC Carl Zeiss Jena verlor die Scholz-Elf vor 4.107 Zuschauern mit 1:2 (0:2). Buval brachte die Jungs von den Kernbergen schon nach vier Minuten mit einem kuriosen, aber auch irregulären Tor in Führung, die Jena noch vor der Pause ausbaute. Lok erholte sich erst in der Pause von dem Schock, kam schnell durch Ziane zum Anschluss. Der Ausgleich sollte nicht fallen, auch weil Trojandt nach 79 Minuten wegen groben Foulspiels das Feld verlassen musste.

Die Wirkungsstätte von Pfarrer Dorn. Foto: Michael Freitag

„Die größte Ausgrenzungsmöglichkeit des 21. Jahrhundert ist der Wohnungsmarkt!“

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug aus der Ausgabe 42Pfarrer Andreas Dohrn ist kein gewöhnlicher Vertreter seiner Zunft. Der geistliche Vorsteher der Peterskirchgemeinde in Zentrum-Süd ging vor zwei Jahren mit „seinem“ Kirchenvorstand voran und vermietete eine Wohnung im Pfarrhaus an eine 13-köpfige syrische Familie. Daraus entstand die „Kontaktstelle Wohnen“, über die zurzeit über 500 Flüchtlinge Wohnungen in Leipzig suchen. Demnächst zieht das Projekt auch nach Borna und will sich darüber hinaus anderen Menschen in Wohnungsnot widmen. Ein Gespräch über kaputte WGs, überforderte Ämter und die „Klopperhammerthemen“ in dieser Stadt.

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Die Vereinsgaststätte am Mariannenpark. Foto: L-IZ.de

Am Maschendrahtzaun (1): Das LZ-Interview mit SV Wacker Leipzig-Vorstand Holger Drendel

Für alle LeserJan Böhmermann würde vielleicht sagen, es gäbe gerade mächtig Beef auf dem Sportgelände am Mariannenpark. Und Stefan Raab wohl die Begleitmelodie anstimmen. Wenn es nicht so ernst wäre und nun (nach dem Interview) nicht auch noch der aufgestellte Container des FC Inter gebrannt hätte. Scheinbar unversönlich stehen sich mit dem SV Wacker und dem FC Inter Leipzig zwei Pächter seit nun einem Jahr mehr oder minder unfreundlich gegenüber. Zuletzt ging nun auch das Sportamt der Stadt Leipzig dazwischen und kündigte Pächter Holger Drendel vom SV Wacker zum 28. April 2017 seine Pachtvertrag für zirka drei Viertel des Gesamtgeländes. Die LZ hat ihn interviewt, so wie auch den FC Inter Leipzig, um Licht ins Dunkel zu bringen. Herausgekommen sind ein langer Beitrag in der LZ Nr. 42 und zwei Interviews, hier Teil 1, die Sicht des SV Wacker.

Das von Inter genutzte Häuschen auf dem Sportplatz-Gelände. Foto: Marko Hofmann

FC Inter „baut“, SV Wacker soll gehen

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug aus der Ausgabe 42Es ist seit längerem eine sehr komplizierte Dreiecksbeziehung. Zwei Fußballvereine streiten sich auf dem Sportgelände am Mariannenpark untereinander und finden seit Langem zu keiner friedlichen Koexistenz. Mittlerweile mischt auch das Sportamt der Stadt Leipzig kräftig mit. Wer woran schuld sein soll, wird wohl teilweise eine Frage der Perspektive bleiben, für den Rest hat man längst Anwälte zur Hand.

Wie schon beim 1:1 im Hinspiel (Foto), traf Daniel Becker als einziger Leipziger. Foto: Jan Kaefer (Archiv)

Bautzen vs. 1. FC Lok Leipzig 2:1 – Lok verliert ohne Not drittes Spiel in Folge

Für alle Leser Nächste Niederlage für den 1. FC Lok Leipzig. Beim Tabellen-Vorletzten Budissa Bautzen unterlagen die Blau-Gelben mit 1:2 (1:0). Vor 478 Zuschauern traf Lok durch Becker und hatte das Spiel in der zweiten Spielhälfte im Griff, ohne sich ein Bein herauszureißen. Doch nach einem Bautzner Doppelschlag konnten die Leipziger den Schalter nicht wieder umlegen und verloren zum dritten Mal in Folge – allerdings ohne Trainer Heiko Scholz.

Matchwinner Daniel Becker traf beim 3:1-Sieg über Fürstenwalde doppelt. Foto: Jan Kaefer

1. FC Lok Leipzig vs VfB Auerbach 1:3 – Alles wie gehabt gegen den Angstgegner – Becker geht

Für alle LeserDer VfB Auerbach bleibt ein ungebetener Gegner für den 1. FC Lok. Bei der 1:3 (0:0)-Niederlage erhielten die Vogtländer am Gründonnerstag erneut alle drei Punkte. In 16 Spielen ist es einer Probstheidaer Mannschaft erst zweimal gelungen, die Auerbacher zu schlagen. Diesmal sah es 45 Minuten gut aus, dann trafen die Gäste im Doppelpack. Lok kam noch einmal heran, ehe in der 75. Minute vor 2.228 Zuschauern der endgültige Knockout folgte. Das einzige Lok-Tor besorgte Daniel Becker, der zum Saisonende den 1. FC Lok verlassen wird.

Trotz Unterzahl drehte der 1. FC Lok die Partie gegen den BFC und durfte am Ende zu Recht jubeln. Foto: Jan Kaefer

1. FC Lok Leipzig vs. BFC Dynamo 3:2 – Unter der schützenden Hand des „Fußballgottes“

Für alle LeserKleines Fußball-Wunder in Probstheida. Der 1. FC Lok hat im Duell der ewigen Rivalen den BFC Dynamo mit 3:2 (1:1) besiegt. Djamal Ziane und Felix Brügmann drehten das Spiel in den letzten 13 Minuten, nachdem Leipzig vor 5.401 Zuschauern fast eine Stunde in Unterzahl agieren musste. Zickert war nach einer Notbremse des Feldes verwiesen worden. Auf der Tribüne gab ein alter Fußballgott Brügmanns letztem Ball seinen Segen.

Allein auf weiter Flur. Katerstimmung beim 1. FC Lok trotz Einzuges ins Finale des Landespokals. Foto: Jan Kaefer (Archiv)

Lok Leipzig fühlt sich im Stich gelassen

Für alle LeserNach der Randale beim Sachsenpokal-Halbfinale in Bischofswerda hat sich der 1. FC Lok Leipzig an die Öffentlichkeit gewandt. In einem langen Statement verurteilte der Klub das Verhalten einiger Zuschauer im Gästeblock, erklärte, von „vielen Institutionen keine oder nur unzureichende Unterstützung zu erhalten“ und kritisierte die Bedingungen in Bischofswerda. Der Bischofswerdaer FV beantragte am Montag den Ausschluss des 1. FC Lok aus dem Landespokal.

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Blick auf die Stadiontraversen, die ohne Frage bereits bessere Zeiten erlebt haben. Foto: Marko Hofmann

Randale bei Lok – Bischofswerda: Austragung im veralteten Wesenitz-Sportpark wirft Fragen auf + Update

Für alle LeserDas Sachsenpokal-Halbfinale des Bischofswerdaer FV gegen den 1. FC Lok hat Fragen zur Sicherheit in Fußballstadien aufgeworfen. Etwa 120 Personen war es vor dem Spiel gelungen, unkontrolliert in den Gästebereich der Leipziger zu gelangen. Die Polizei musste gegen Spielende die Präsenz im Stadioninnenraum verstärken, um Personen am Platzsturm zu hindern. Fans berichten von unbekannten Gesichtern, die zugedröhnt beim Elfmeterschießen den Aufstand proben wollten – in einem Stadion, das in Leipzig sicherlich keine Abnahme gefunden hätte.

Lok-Torhüter Benjamin Kirsten mit Trainer Heiko Scholz (li.). Foto: Bernd Scharfe (Archiv)

Bischofswerda vs. 1. FC Lok Leipzig 3:5 i.E. – Ins Finale, egal wie

Für alle LeserErstmals findet ein Sachsenpokal-Finale mit und beim 1. FC Lok statt. Aus einem spannenden, aber spielerisch gewöhnungsbedürftigen Halbfinale beim Bischofswerdaer FV gingen die Leipziger am Sonntag mit 5:3 nach Elfmeterschießen als Sieger hervor. Benjamin Kirsten parierte vor 2.741 Zuschauern einen Elfer, Brügmann jagte den entscheidenden Ball wie weiland René Müller zum Abschluss links oben ins Netz. Der Oberligist hatte jedoch die besseren Chancen und gewöhnte Lok das Fußball spielen fast über 120 Minuten ab. Das Finale findet am 27. Mai in Probstheida statt.

Die volle Werbedröhnung RB Mütze schon für die ganz Kleinen. Foto: Andreas Gille

Stadt Leipzig – ein Boxenluder? RB Leipzig in der Baby Box

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug aus Ausgabe 41Es gibt einen Neuzugang in der Leip­ziger Babybox. In der Schatulle für Neugeborene, die die Stadt Leipzig verantwortet, liegt seit Neuestem eine Fan­mütze von RB Leipzig obenauf. Die Stadt und die Stadtholding „L“, die den Versand und die Bestückung verantworten, bleiben Antworten zu Standards und Umfängen schuldig. Der Leipziger Kinderschutzbund sieht es zumin­dest offiziell nur als marginal problematisch, dass ein Energy-Drink-Hersteller indirekt auf Köpfen von Babys werben darf, spricht sogar von einer „Hetze“ gegen RB Leipzig an der man sich nicht beteiligen wolle.

Vorlagengeber Daniel Becker (li.) bejubelt mit dem Torschützen Felix Brügmann den Treffer zum vorentscheidenden 2:0 für Lok. Foto: Jan Kaefer

1. FC Lok Leipzig vs. Luckenwalde 3:0 – Lok macht mit Kirsten den Klassenerhalt (so gut) wie perfekt

Für alle LeserDer 1. FC Lok Leipzig wird auch in der kommenden Saison in der Regionalliga Nordost spielen. Darauf deutet nach dem 3:0 (1:0)-Heimsieg gegen den Tabellen-Sechzehnten FSV Luckenwalde alles hin. Zwei Brügmann-Tore und ein Misch-Premierentor sorgten für einen 20-Punkte-Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz bei noch 30 zu vergebenden Punkten. Vor 2.067 Zuschauern stand erstmals Benjamin Kirsten im Lok-Tor und ersetzte den handgeprellten Stammtorhüter Latendresse-Levesque. Ärgerlich: Mit Nils Gottschick verletzte sich Loks gefährlichster Flügelläufer am Schultereckgelenk.

André Schmidt arbeitet heute als Torwarttrainer. Foto: Privat

Aus der LZ Nr. 41: Doping bei Lok Leipzig

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug aus Ausgabe 41Diese Geschichte wirft mehr Fragen auf, als dass sie Antworten gibt. Selbst André Schmidt, von dem sie erzählt, wartet auf Antworten, seit zwei Jahren – obwohl diese Sache schon über 30 Jahre her ist. „Vor zwei Jahren saß ich abends auf meiner Couch und schaute eine Dokumentation auf Phoenix. Es ging um Doping im DDR-Leistungssport“, so Schmidt. Im TV: Britta Baldusch, Maritta Koch, Ines Geipel und Udo Beyer erzählen von Leistungsdruck und von Doping.

Torjubel bei Markus Krug, der seine Lok bereits in der 3. Minute mit 1:0 in Führung gebracht hatte. Foto: Jan Kaefer

FC Viktoria Berlin vs 1. FC Lok Leipzig 3:3 – Knappe Kiste mit „Katze“ Krug

Für alle LeserDenkwürdiger Auswärtspunkt für den 1. FC Lok. Beim 3:3 (2:2) bei Viktoria Berlin kam Lok nach einem 0:2 und einem 2:3 zurück. Djamal Ziane traf zum finalen Ausgleich in der 89. Minute, als Lok nur noch zu zehnt und mit einem Feldspieler im Tor spielte. Nach einem Handbruch von Latendresse-Levesque in der 84. Minute musste Markus Krug ins Tor, nachdem Heiko Scholz schon dreimal gewechselt hatte. Kapitän „Katze“ Krug hielt in der Nachspielzeit den Punkt fest.

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"Ich dachte, er geht drüber", Lok-Keeper Julien Latendresse-Levesque kassierte gegen Schönberg einen unglücklichen Gegentreffer. Foto: Jan Kaefer (Archiv)

1. FC Lok Leipzig vs. Schönberg 0:1 – „Fußballspiele nehmen einen eigenartigen Lauf“

Für alle LeserZu Hause lässt der 1. FC Lok weiter Punkte liegen. Gegen den FC Schönberg bot das Team von Heiko Scholz eine durchschnittliche Leistung und verlor mit 0:1 (0:1). Bitter für Leipzig: Die Schönberger waren alles andere als gut, schossen vor 2.616 Zuschauern gerade zweimal auf das Lok-Tor und trafen mit einer abgerutschten Flanke. Lok fand sich gegen den tiefgestapelten Gegner in der Offensive zu selten zurecht und verlor erstmals seit September 2013 wieder ein Flutlichtspiel.

Vor allem in der 2. Halbzeit hatten die jungen Rasenballer den 1. FC Lok meist fest im Griff - Wagner (RBL) vs. Brüggmann (Lok). Foto: Jan Kaefer

RB Leipzig U23 vs. 1. FC Lok 4:2 – Lok für immer sieglos gegen junge Rasenballer

Für alle LeserAdieu, im Stadion am Bad. RB Leipzig II hat das letzte Aufeinandertreffen mit dem 1. FC Lok mit 4:2 (2:2) gewonnen und bleibt damit in vier Spielen gegen Lok ohne Niederlage. 2.543 Zuschauer im Markranstädter Stadion am Bad sahen 45 Minuten Tempofußball vom Allerfeinsten und am Ende eine glücklichere Heim-Mannschaft. Palacios traf für die zum Saisonende abgemeldete RB-Reserve doppelt. Erst mit der Auswechslung von Lok-Kapitän Markus Krug neigte sich die Waage.

Maik Georgi sorgte mit seinem 2:0 für die Entscheidung. Foto: Jan Kaefer

1. FC Lok Leipzig vs. Babelsberg 2:0 – Scholz findet die richtige Misch-ung

Unerwarteter Heimsieg für den 1. FC Lok: Ersatzgeschwächt haben die Blau-Gelben am Freitagabend den SV Babelsberg vor 3.237 Zuschauern mit 2:0 (1:0) besiegt. Daniel Becker traf für furios startende Gastgeber nach 19 Minuten vom Punkt, Georgi schlitzohrte sich zum zweiten Tor. Babelsberg blieb vieles schuldig und konnte auch eine dreißigminütige Überzahl nach Platzverweis für Djamal Ziane nicht nutzen – beim Debütanten-Ball des 19-jährigen Peter Misch in der Lok-Innenverteidigung.