Grüne, Linke und SPD beantragen Erhöhung des Etats für die Freie Szene um 3,6 Millionen Euro

Für alle Leser Am Donnerstag, 1. November, hat die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen ihre Liste von Änderungsanträgen zum neuen Leipziger Doppelhaushalt 2019/2020 vorgestellt. Der soll wahrscheinlich im Januar 2019 beschlossen werden. Aber bislang steht vieles noch nicht drin, was der Stadtrat eigentlich längst beschlossen hat. Oder was überfällig ist für die wachsende Stadt. Dass OBM Burkhard Jung gerade jetzt von „Wachstumsschmerzen“ redet, kann Fraktionsvorsitzende Katharina Krefft so nicht stehen lassen.

Die Eisenbahnstraße im Leipziger Osten. Foto: Ralf Julke

Die Waffenverbotszone in der Eisenbahnstraße stigmatitisiert das ganze Quartier

Für alle LeserWenn Politiker versagen, werden sie zu Law&Order-Spezialisten. Dann werden irgendwo lauter Gefährder ausgemacht und lauter Schnapsideen ausgedacht, mit denen man öffentlich so tun kann, als wäre man ein prima Innenminister, der alles im Griff hat. So wie damals Sachsens Innenminister Markus Ulbig, als er Leipzigs OBM eine Waffenverbotszone in der Eisenbahnstraße aufschwatzte. Jetzt wehren sich die Engagierten aus der betroffenen Straße.

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Jacek Joav Schäfer-Jasinski: Der Kleine Prinz kommt zurück. Foto: Ralf Julke

Der Kleine Prinz kehrt zurück oder Die Frage nach dem Glück, das wir nicht mehr sehen

Für alle LeserWer kennt ihn nicht, den kleinen Prinzen aus Antoine de Saint-Exupérys berühmten Buch „Le petit prince“ von 1943, das ich nun beinah ein Kinderbuch genannt hätte. Aber eigentlich ist es ja keins. Eigentlich ist es ein Traumbuch. Ein Buch darüber, wie wir gern wären, wenn wir aufmerksamer wären und mitfühlender, als wir sind. Wir – auf unserem kleinen Planeten. Ein Buch, das zu immer neuen anderen Büchern anregt.

Regionalzug im Hauptbahnhof Leipzig. Foto: Ralf Julke

Verkehrsminister Martin Dulig hat die Nase voll und hebt eine neue Landesgesellschaft für den Nahverkehr in Sachsen aus der Taufe

Für alle LeserAm Donnerstag, 1. November, hatte Sachsens Verkehrsminister Martin Dulig die Nase voll. Seit 2014 versucht der SPD-Minister, endlich ein modernes Nahverkehrskonzept für den Freistaat auf die Beine zu stellen. Jetzt zieht er die Reißleine, nachdem jeder Vorstoß am provinziellen Kleinklein im Land verebbte. Jeder Landrat hat augenscheinlich völlig andere Vorstellungen von dem, was er sich wünscht.

Fußgängerzone Petersstraße. Foto: Ralf Julke

Leipziger sehen keine Notwendigkeit für weitere Fußgängerzonen in der Innenstadt

Für alle LeserBürgerumfragen bringen so einiges ans Licht, was die üblichen Statistiken nicht zeigen. Indirekt auch, was die Verwaltung gern möchte, dass es die Bürger möchten. Oder lieber nicht wollen möchten. So wie in der Frage: „Sollten aus Ihrer Sicht die Fußgängerzonen in der Innenstadt (innerhalb des Promenadenrings) erweitert werden?“

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Auftakt zur Pressekonferenz der Stiftung Lesen. Foto: Phil Dera für DIE ZEIT

Regelmäßiges Vorlesen macht Kindern das Lesenlernen viel leichter

Für alle LeserUnser Gehirn ist eine Geschichtenmaschine. Und lernen kann es, wenn es geübt hat, viele, viele Geschichten darzustellen. Und die ganz und gar nicht erstaunliche Wahrheit ist: Das üben Kinder früh im Leben – beim Vorlesen mit Papa oder Mama am Abend. Und das entscheidet sogar darüber, wie gut und schnell sie in der Schule dann Lesen lernen.

Verlauf der Alten Elster am Sportforum. Foto: Ralf Julke

Die Pläne zur Freilegung der Alten Elster sind nun auch schon 15 Jahre alt

Für alle LeserIm Sommer beantragte die Grünen-Fraktion im Stadtrat die Prüfung für den Bau einer kompletten neuen Schule am Sportforum. Im September meldete sich die CDU-Fraktion zu Wort und erinnerte daran, dass hier noch immer die Wiederherstellung der Alten Elster geplant ist. Eigentlich hätte sie sogar längst gebaut werden sollen, wenn es nach den Vorstellungen des damaligen Leipziger Umweltbürgermeisters Holger Tschense im Jahr 2003 gegangen wäre.

Auch die Frage nach dem Aktenmaterial des Sächsischen Verfassungsschutzes ist nicht wirklich geklärt. Foto: Ralf Julke

Sieben Jahre voller Fragen, jede Menge Geheimhaltung und ein Abschlussbericht zum „Fall NSU“ Anfang 2019

Für alle LeserAls im Sommer endlich das Urteil gegen Beate Zschäpe und ihre Mitangeklagten im Münchner NSU-Prozess fiel, sorgte das nicht mal für ein Aufatmen. Es wirkte eher wie das flaue Ende einer Dauerserie, in der ausgerechnet diejenigen nicht bereit waren zu sprechen, die eigentlich verantwortlich waren dafür, dass das Zwickauer Trio bis 2011 ungestört morden und rauben konnte. Und ganz ähnlich endet auch der sächsische NSU-Untersuchungsausschuss.

LVZ-Sitz am Peterssteinweg. Foto: Ralf Julke

Großes Stühlerücken im Hause LVZ

Für alle LeserWenn in der letzten Zeit etliche Kollegen aus dem Hause LVZ so besorgt aussahen, dann hat das gute Gründe. Denn die Zeiten, als alles reibungslos lief und der Job bei der größten Tageszeitung der Region bis zur Rente gesichert schien, sind vorbei. Seit die Schließung der eigenen Druckerei in Stahmeln für Ende 2019 auf dem Programm steht, geht auch im Haus am Peterssteinweg die Unruhe um.

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Olja Savičević: Sänger in der Nacht. Foto: Ralf Julke

Olja Savičevićs Roman über eine Liebe, die im Strom des Vergessens zu verschwinden droht

Für alle LeserPomela sucht Fink. Sie ist erfolgreiche Drehbuchautorin für Vorabend-Telenovelas, er ist Graffiti-Künstler. Vor Jahren waren sie liiert, haben sich gefunden, wie zwei sich selten finden. Doch dann haben sie sich getrennt. So wie sich zweie trennen, die sich abgrundtief lieben, aber es miteinander nicht aushalten, weil einer von beiden seine Freiheit braucht wie die Luft zum Atmen. Doch jetzt ist Fink verschwunden.

Sparen um jeden Preis? Foto: Ralf Julke

Jeder dritte Vollzeitbeschäftigte im Osten ist Geringverdiener

Für alle LeserBillig müssen sie sein, die Arbeitskräfte. Auch weil andernorts noch billiger gearbeitet wird. Selten war der Druck auf gute Arbeit so groß wie heute. Trotz der lange gelobten „Hartz IV“-Politik. Was natürlich dazu beiträgt, dass gerade im Osten Deutschlands viele Arbeitskräfte zu Löhnen arbeiten, die die Gewerkschaft nur als Tarifflucht bezeichnet.

Straßenbahn auf dem Augustusplatz. Foto: Ralf Julke

Mit gut fünfjähriger Verspätung wurde Anfang Oktober der Entwurf für die 2. Fortschreibung des Nahverkehrsplans der Stadt Leipzig vorgelegt

Für alle LeserIm Jahr 2016 überraschte die Stadt Leipzig mit einer Bevölkerungsvorausschau, die es so noch nicht gab: Bis 2030 sollen nach der mittleren Variante in Leipzig 722.000 Menschen leben, es könnten nach der oberen Variante sogar 760.000 werden. Noch 15 Jahre zuvor war in der LVZ zu lesen: „Leipzig wird nie wieder die 500.000er Grenze schaffen“.

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Entwicklung der freien Stellen seit 2012. Grafik: Arbeitsagentur Leipzig

Die Arbeitsmarktreserve schmilzt wie Schnee an der Sonne

Für alle LeserEs gibt keinen Grund, die immer neuen Rekorde beim Rückgang der Arbeitslosigkeit in Leipzig zu bejubeln. Das ist das alte Verwalter-Denken, das einfach die statistische Abwesenheit großer Arbeitslosenzahlen als prima definiert, ohne sich im mindesten darum zu kümmern, zu welchen Konditionen gearbeitet wird und ob der „Arbeitsmarkt“ in Kürze überhaupt noch in der Lage ist, arbeitsfähige Bewerber bereitzustellen. Denn da wird es jetzt richtig dünne.

Sabine Ebert: Schwert und Krone. Zeit des Verrats. Foto: Ralf Julke

Zeit des Verrats: Der dritte Band aus Sabine Eberts großem Barbarossa-Epos

Für alle LeserScheinbar ist er der große Held in dieser gewaltigen Romanreihe, die Sabine Ebert gleich begann, nachdem sie mit den Romanen zu den „sächsischen Jahren“ 1813 und 1815 fertig war: Friedrich I., genannt Barbarossa, deutscher Kaiser und König und eine der eindrucksvollsten Gestalten der deutschen Geschichte. Aber in Wirklichkeit sind bei Sabine Ebert die Frauen die Heldinnen. Starke und eindrucksvolle Frauen, die ihren Männern mindestens das Wasser reichen können.

Ortstermin mit Markus Ulbig in der Eisenbahnstraße: Markus Ulbig, Burkhard Jung, Bernd Merbitz (v.r.n.l.). Foto: René Loch

Waffenverbotszone Eisenbahnstraße: “Globuli für die Sicherheit”

Für alle LeserDie jetzt eingerichtete Waffenverbotszone in der Leipziger Eisenbahnstraße war ja bekanntlich ein Wunschkind des vormaligen sächsischen Innenministers Markus Ulbig (CDU), der das Ende seiner Amtszeit dazu nutzte, die Folgen seiner rigiden Einsparpolitik bei der Polizei mit lauter Placebo-Maßnahmen zu kaschieren. Gefühlte Sicherheit soll ersetzen, wo es an echter Polizeistärke fehlt. René Hobusch (FDP) nennt so eine Maßnahme gleich mal Globuli.

Gleich hinter Leipzig beginnt die Welt der ratlosen Dörfer. Foto: Marko Hofmann

Über Heimaten, Entfremdungen und einen schleichenden Datenverlust im System

Für alle LeserIch liebe Reisen. Obwohl es mir wie so vielen geht: Man weiß nie, was man wirklich alles einpacken soll. Was ja für einige Reisende jedes Mal zu einer regelrechten Reisepanik wird. Also beschloss ich irgendwann mal, nur noch das Allernotwendigste mitzunehmen. Und mit leichterem Gepäck einfach wieder Platz zu haben fürs Verwundertsein. Denn wer mit offenen Augen reist, der wundert sich. Der muss sich wundern. Und lernt was dabei.

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Wie stehts um die Nutzung von Pestiziden in Sachsen? Foto: Ralf Julke

Mit Sachsens Kommunen gegen das Insektensterben

Für alle LeserLZ/Auszug aus Ausgabe 60Als der BUND Sachsen im Sommer seine Kampagne startete, mit der Sachsens Kommunen dazu gebracht werden sollen, auf den Einsatz von Glyphosat komplett zu verzichten, war das für Leipzig kein neues Thema. Die Grünen hatten es hier im Stadtrat angeregt. 2015 beschloss der Stadtrat einen schrittweisen Glyphosat-Verzicht. Damit passt Leipzig bestens hinein in das sächsische Flickenteppich-Bild, das der BUND jetzt malen kann.

Der „Anker“. Foto: Ralf Julke

Muss Leipzig für den „Anker“ ältere Fördermittel zurückzahlen?

Für alle LeserAm Freitag, 26. Oktober, veröffentlichte der Sächsische Rechnungshof seinen Jahrsbericht, Band 1 für 2018. Darin kommt auch das Soziokulturelle Zentrum „Anker“ vor. Der Rechnungshof prüft zwar nicht die Stadt, deswegen gibt es für Leipzig nur einen indirekten Rüffel. Den direkten Rüffel aber bekommt der Fördergeldgeber SAB. Und Leipzig könnte zumindest mit der Rückzahlung von Fördergeldern rechnen.

Gleisvorfeld auf der Westseite des Hauptbahnhofs Leipzig. Foto: Ralf Julke

Vom 31. Oktober bis 12. November gibt es wieder umfangreiche Gleissperrungen im Bahnknoten Leipzig

Für alle LeserDie letzte Sperrung des Hauptbahnhofs Leipzig verlief stellenweise ja etwas chaotisch. Aber vielleicht haben die Verantwortlichen für den Ersatzverkehr ja auch geübt und machen es vom 31. Oktober bis 12. November dann besser. Denn dann steht die nächste Gleissperrung im Bahnknoten Leipzig an. Diesmal geht es um die Anbindung der begradigten Nordausfahrt des Hauptbahnhofs, der übrigen Gleise der neuen Zugbehandlungsanlage Leipzig Nord und des neuen Haltepunkts Essener Straße in Leipzig-Mockau an das bestehende Gleisnetz.

'ne Menge Geld auf einem Haufen. Foto: Ralf Julke

Ergebnisse der Oktober-Steuerschätzung 2018 für Sachsen

Für alle LeserManche Denkhaltungen sind in Sachsens Bürokratie fest verankert. Sie haben sich über Jahre verfestigt. Und sie haben mit dem Staatsverständnis der CDU zu tun. Was dann ziemlich deutlich der finanzpolitische Sprecher der sächsischen CDU-Fraktion zeigte, nachdem am Freitag, 26. Oktober, der Finanzminister die Steuerschätzung für Sachsen vorstellte.

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Baumfällungen hinter den Leipziger Auwalddeichen 2011. Foto: Ökolöwe Leipzig

Ausgleichsmaßnahmen nach über sieben Jahren nicht umgesetzt, Wiedervernässung bleibt leeres Versprechen

Für alle LeserDer Streit um den Auenwald in Leipzig ist nicht neu. Er geht schon seit Jahren. Und warum er so heftig – und ergebnislos – geführt wird, zeigte ja die Kleine Anfrage des grünen Landtagsabgeordneten Wolfram Günther zu den Baumfällungen der Landestalsperrenverwaltung 2011. Das eigentlich erschreckende Ergebnis: Über sieben Jahre nach den massiven Abholzungen auf den Deichen des Leipziger Auwaldes gibt es schwerwiegende Defizite bei den notwendigen Ausgleichsmaßnahmen.

Der "Aufruf 2019". Screenshot: L-IZ

Leipziger „Aufruf 2019“ wirbt für eine mutig gelebte Demokratie

Für alle LeserDie Unterstützerliste ist lang und vereinigt viele Leipziger, die sich seit Jahren in der Leipziger Zivilgesellschaft engagieren. Und die aufs Höchste alarmiert sind durch die demokratiefeindlichen Entwicklungen in Europa und auch Sachsen. Scheinbar dominieren überall Akteure die Diskussion, die immer mehr Ängste verbreiten. Mit dem „Aufruf 2019“ wollen die Leipziger jetzt gegenhalten.

Gerd Danigel: Berlin - damals und heute. Foto: Ralf Julke

Gerd Danigels fotografische Zeitrevue: Berlin – damals und heute

Für alle LeserDie Leipziger kennen solche Fotobände schon: Leipzig früher und heute. Armin Kühne und Niels Gormsen haben damit beeindruckend gezeigt, wie sich Leipzig nach 1990 völlig gewandelt hat und aus einer grauen Maus ein bunter Pfau wurde. Genauso ging es Berlin. Und das kann der Berliner Fotograf Gerd Danigel eindrucksvoll zeigen. Samt einer verheilenden Wunde, die 28 Jahre lang die Stadt zerriss.

Grandioser Trost manchmal nach einer harten Arbeitswoche: ein theatralischer Abendhimmel. Foto: Ralf Julke

Die Leipziger leiden in Sachsen am häufigsten unter psychischen Problemen

Für alle LeserDass Leipzig nicht unbedingt die bequemsten und ruhigsten Jobs abbekommen hat, als der Wirtschaftsaufschwung 2010 begann, das macht sich sogar in der Krankenstatistik bemerkbar. Augenscheinlich hat Leipzig sehr viele neue Arbeitsplätze bekommen, die besonders viel Stress und psychische Belastungen mit sich bringen. Der Aufschwung hat seinen Preis.

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Radfahrer am Martin-Luther-Ring. Foto: Ralf Julke

Jedem dritten Leipziger wurde in den letzten fünf Jahren das Fahrrad geklaut

Für alle LeserSchlagzeilen machte der Leipziger Radverkehr in den letzten beiden Jahren vor allem dadurch, dass immer mehr Fahrräder geklaut wurden. Zeitweilig war Leipzig augenscheinlich zentrales Betätigungsfeld für die international agierenden Fahrradschieberbanden. Und sie klauen die Räder auch direkt aus den Kellern. Jedem Dritten wurde in den letzten fünf Jahren ein Fahrrad geklaut. Das weiß nicht mal die Polizei.

Sitz der IHK zu Leipzig. Foto: Ralf Julke

Deutlich mehr Ausbildungsverhältnisse mit Geflüchteten in der Wirtschaftsregion Leipzig, aber die Behörden mauern

Für alle LeserLeipzig verändert sich. Es wird bunter. Ein Großteil der Zuwanderung in den letzten Jahren war Zuwanderung von Menschen mit Migrationshintergrund. Und die IHK zu Leipzig macht mit einer Meldung darauf aufmerksam, dass Leipzigs Wirtschaft schon lange dringend darauf angewiesen ist, dass Menschen aus aller Welt zuwandern. Und endlich wird das auch in der Berufsausbildung spürbar.

Seniorin unterwegs. Foto: Ralf Julke

Gehirnfitness und ein gesundes Leben mindern die Gefahr, an Demenz zu erkranken

Für alle LeserAuch die Leipziger Kognitionsforscher am Max-Planck-Institut hatten es schon vermutet: Man kann der Demenz im Alter ganz ähnlich vorbeugen, wie man dem körperlichen Verfall vorbeugen kann – durch Training. Denn unser Gehirn braucht Herausforderungen. Wo es die bekommt und auch die körperliche Fitness gestärkt wird, sinken die Demenzraten in den westlichen Industrieländern.

Dunja Hayali: Haymatland. Foto: Ralf Julke

Dunja Hayalis große Streitschrift für ein modernes und tolerantes Heimatland Deutschland

Für alle LeserWir leben ja in einer Zeit, in der eine kleine Gruppe boshafter Menschen versucht, unsere Gesellschaft zu zerstören – lautstark, durchdringend, arrogant. Und das nicht nur in Deutschland. Keine politische Bewegung ist heute international so gut vernetzt wie die der Rechtsextremen, die mit alten Wörtern wie Volk und Heimat versuchen, die dümmsten aller Schafe einzufangen. Und die nicht nur das öffentlich-rechtliche Fernsehen mit ihrem Kampfbegriff „Lügenpresse“ angreifen.