Crystal-Markt und Beschaffungskriminalität machen einer unterbesetzten Polizei immer mehr zu schaffen

Falsche Weichenstellung: Während der Innenminister die Polizei heruntersparte, stieg die Zahl der Straftaten. Grafik: SMI / Landeskriminalamt

Am Mittwoch, 25. März, hat Sachsens Innenminister Markus Ulbig dem Kabinett die Polizeiliche Kriminalstatistik für 2014 vorgestellt. Wäre das ein Gremium, in dem Berichterstatter auch Verantwortung für ihre Arbeit übernehmen müssten, hätte Ulbig am Mittwoch seine Demission einreichen müssen. Denn die 2014er Statistik ist die Bilanz seiner Arbeit in den vergangenen fünf Jahren.

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7 Kommentare

  1. Die Vermutungen zum täglichen finanziellen Bedarf Drogenabhängiger “im Raum Leipzig unverändert 50 bis 80 Euro pro Tag” sind reine Polemik und waren schon falsch, als sie der vorhergehende Leipziger Polizeipräsident herunterbetete. Die im Zusammenhang zitierte Studie von Arthur Kreuzer belegt, dass die Angaben über den eigenen Drogenkonsum (und die dafür benötigte Mittel) regelmäßig *zu hoch* sind. Darüber hinaus ist Crystal Meth deutlich preiswerter (als Heroin) und ca. drei Tage lang wirksam. Wie sollte also die damals schon zu hohe Angabe heute noch Bestand haben?

  2. Ich würde gern wissen, welche Aussage uns willie hier vermitteln möchte. Das soll doch nicht etwa mit einer Verharmlosung dieser Teufelsdroge sowie der damit verbundenen Beschaffungskriminalität, von den schlimmen Folgen des Konsum gar nicht erst zu reden, verbunden sein?

  3. Wie bitte?! Ich würde gerne wissen, durch welche meiner Aussagen Sie sich zu solch einer kruden Hypothese veranlasst sehen.

    Alledings sehe ich mich veranlasst, Ihre Formulierung “Teufelsdroge” zu kritisieren. Diese Formulierung entspricht eben nicht den Erlebnissen, die sich beim Konsum der hoch potenten und individuell sowie gesellschaftlich schädlichen(!) Substanz einstellen. Solche Polemik schadet einem Präventionsansatz, der angesichts der gegebenen Umstände (insbesondere: psychoaktive Substanzen sind immer häufiger und einfacher verfügbar) über die Wirkungen und Folgen des Konsums aufklären und dadurch vor Abhängigkeit und deren gefährlichen Auswirkungen schützen will.

  4. Wahrscheinlich bin ich zu blöd, um Ihre Ausführungen zu verstehen. Geht das nur mir so?

    Anm. d. Red.: Dieser Kommentar wurde von uns geändert. Bitte beachten Sie die Kommentarregeln.

  5. Klaus, hätte im Artikel eine Angabe “1000 Euro pro Tag” gestanden, hätten Sie es wohl anstandslos geglaubt!?

    Ihr Kommentar zeigt in wenigen Zeilen schon deutlich, dass Sie sich mit der Drogenproblematik maximal kaum, eher gar nicht befasst haben.

    Weshalb greifen Sie dann einen anderen Kommentator an?

    Anm. d. Red.: Dieser Kommentar wurde von uns geändert. Bitte beachten Sie die Kommentarregeln.

  6. Anm. d. Red.: Dieser Kommentar wurde von uns gelöscht. Bitte beachten Sie die Kommentarregeln.

  7. Danke fürs Löschen, liebe Moderation.

    Das wurde auch mal Zeit, dass hier einige Formulierungen (ich nehme mich auch nicht aus) durch Löschen entschärft werden.

    Vielen Dank nochmals, und weiterhin gute Arbeit! :-)

    Mit besten Grüßen
    Stefan

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