„Lagerkoller“ in Flüchtlingsunterkunft: 200 Bewohner gehen aufeinander los

Die Messehalle von Innen. Quelle: "Initiativkreis: Menschen.Würdig." Quelle: “Initiativkreis: Menschen.Würdig.”

Am Donnerstagabend ist es zu einer Auseinandersetzung in der Flüchtlingsnotunterkunft in der Messehalle 4 zwischen Syriern und Afghanen gekommen. Nach Angaben der Polizeidirektion Leipzig sollen sich zeitweise circa 200 Personen mit diversen Gegenständen gegenseitig attackiert haben. Mindestens eine Mitarbeiterin des Deutschen Roten Kreuzes wurde verletzt, genauere Zahlen zu weiteren Geschädigten liegen noch nicht vor. Ausgangspunkt soll eine Drohung gegen eine 11-Jährige Syrerin durch einen 17-Jährigen Afghanen gewesen sein.

Den ganzen Beitrag lesen und Kommentare schreiben?
Hier anmelden:


Sie haben noch keinen Zugang?

  • alle Artikel lesen
  • Kommentare schreiben
  • an Umfragen teilnehmen
  • an Verlosungen teilnehmen
  • andere Leser unterstützen
Jetzt Registrieren

25 Kommentare

  1. „Das Wort dafür ist ‚Lagerkoller’“, so Schönberg.!!!!!!!
    Lagerkoller?

    Das rechtfertigt scheinbar, dass sich zeitweise circa 200 Personen mit diversen Gegenständen – u.a. Stuhlbeine, Messer – gegenseitig attackiert haben. Wer soll das noch verstehen? Ich habe dafür kein Verständnis.

    Was soll das erst werden, wenn viele dieser Asylbewerber erfahren, dass kein Asyl bewilligt wird?

  2. Das nennt man wohl Lagerkoller, wenn ein junger Mann mit dem Messer auf ein 11jähriges Mädchen losgeht? Es ist ja bekannt, dass in diesen Kulturkreisen Mädchen nichts wert sind!
    In so einer großen Masse kommen natürlich auch kriminelle Menschen mit. Sind die Kinder ordentlich geschützt vor sexuellen und körperlichen Übergriffen in den Massenunterkünften? Hoffentlich haben sich die Verantwortlichen darüber Gedanken gemacht und schützen die Kinder!

  3. Der Begriff des ‘Lagerkollers’ war auf die Art und Weise bezogen, wie sich ein Sachverhalt zwischen zwei Personen zu einer Massenschlägerei ausgeartet ist, wie auch im Text beschrieben. Eine Entschuldigung des Verhaltens durch Herrn Schönberg liegt textuell nicht vor. Eine Erklärung eines Verhaltens sollte nicht mit einer pauschalen Entschuldigung gleichgesetzt werden.

  4. So einfach ist der Sachverhalt nicht. Der Herr Schönberg hat mit diesen Äußerungen – harmlos ausgedrückt – über die Stränge geschlagen, ganz gewaltig. Übrigens nicht das erste mal in den letzten Wochen.

    Ich habe nachgeschlagen. Wer verbirgt sich hinter “Initiativkreis. Menschen. Würdig.”?

    “Wir sind eine Gruppe von Freiwilligen, die unzufrieden sind mit der staatlich betriebenen Ausgrenzung und Isolation von Asylsuchenden und Geduldeten und letztere unterstützen möchten, gleichberechtigt in der Gesellschaft leben zu können. Wir arbeiten unabhängig und vertraulich (keine Zusammenarbeit mit der Ausländerbehörde). Unser Beratungsangebot ist solidarisch und politisch, wir verstehen es als Teil eines Kampfes gegen die rassistische Migrationspolitik in Deutschland/ Europa.”

    Damit kann mit höchster Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass sich das Wort “Lagerkoller” nicht lediglich auf die Art und Weise bezog, wie der Sachverhalt zwischen zwei Personen zu einer Massenschlägerei ausgeartet war. Er war bewusst gewählt, um u.a, die angebliche Unfähigkeit des Staates aufzuzeigen. Dabei werden die Problem, die mit dieser gegenwärtigen riesigen Asylbewegung verbunden sind, vollkommen ignoriert. Das ist nicht die feine englische Art und schon gar nicht realitätsbezogen. Diese Aussage ist außerdem eine Beleidigung aller ehrenamtlichen Mitarbeiter, da die Bundesrepublik Deutschland nicht in der Lage ist, eine ordnungsgemäße Betreuung zu gewährleisten, aus welchen Gründen auch immer.

    Überhaupt kein Verständnis kann ich außerdem für die Aussage dieses Herrn Schönberg aufbringen, dass solche Situationen nicht nur in Erstaufnahmeeinrichtungen, sondern in nahezu allen Massenunterkünften, auch den kommunalen auftreten. Was sind für den Mann bzw. diesen Initiatikreis eigentlich kommunale Massenunterkünften? Schon dieser Begriff zeigt, dass hier jemand über etwas hochnäsig redet, wovon er außerdem keine Ahnung hat. Nicht die Bohne. Aber mit solchen unqualifizierten Gerede kann man vielleicht punkten. Fragt sich nur bei wem?

  5. Sehr geehrter Klaus,

    dass es nicht besonders schlau ist 2.000 Menschen in einer Halle zusammen zu stecken unter mangelhaften Bedingungen, das dürfte jeder sich denken können. Ich verweise da nur auf die geplante Aufenthaltsdauer, die keine Wochen betragen soll.

    Ich glaube sie interpretieren in das geschriebene Wort viel zu viel hinein. Worin jetzt eine Beleidigung gegenüber Ehrenamtlern vorhanden sein soll, die nur das “Elend” verwalten, das kann ich hier auch nicht sehen.

    Und das Argument mit der großen Herausforderung würde ich jetzt auch nicht gelten lassen. Wer die Verwaltungsrichtlinien genauso strickt wie sie sind und dafür dann nicht mehr Geld ausgeben will, obwohl die Mittel gebraucht werden, muss sich dann auch diese Kritik gefallen lassen.

    Auch in auch anderen Gemeinschaftsunterkünften gab es in der Vergangenheit Auseinandersetzungen. Eine Liste der Gemeinschaftsunterkünfte der Stadt Leipzig können sie hier einsehen (http://www.leipzig.de/jugend-familie-und-soziales/auslaender-und-migranten/fluechtlinge-in-leipzig/fluechtlingsunterkuenfte-in-leipzig/), darunter die Torgauer Straße 290, die immer wieder in der Kritik des Kreises stand.

  6. Ich glaube sie interpretieren in das geschriebene Wort viel zu viel hinein.

    Sie haben das Recht zu glauben was sie wollen, Ich habe jedoch nichts in das geschriebene Wort hinein interpretiert. Sie haben das getan.

    Weshalb, Herr Böhm, führen Sie im Kommentar wieder diesen sogenannten Arbeitskreis an? Der ist nichts weiter als Schall und Rauch.

    Und was das Geld betrifft, speziell für Sie mein gut gemeinter Hinweis. Es kann nur soviel Geld ausgegeben werden wie da ist. In der Zwischenzeit haben sogar höchste Politiker begriffen, dass es an der Zeit ist, den Bürgerinnen und Bürgern zu vermitteln, dass die Finanzierung nur mit gewaltigen Abstrichen bei vorgesehenen Maßnahmen des Bundes, der Länder und Kommunen möglich ist. Ich bitte Sie meine Formulierung zu verzeihen, in die ich nichts hineininterpretiert habe, für Sie ist Deutschland immer noch ein Goldesel. Das ist – deshalb der Goldesel – ein Märchen.

    Was wollen Sie denn mit dieser riesigen Anzahl von Asylbewerbern machen, die oftmals noch nicht einmal registriert sind? Wo wollen Sie diese von heute auf morgen unterbringen? Wollen Sie etwa Privateigentum beschlagnahmen? Oder was schlagen Sie vor? Das würde mich sehr interessieren. Sicher nicht nur mich.

    Bitte vergessen Sie auch nicht das Gefahrenpotential, was sich dahinter verbirgt. Ich habe es diese Woche, genauer gesagt am 24.09. um 12:45 Uhr in der Netto – Kaufhalle in der Kieler Straße, kennen gelernt. Zum Glück ist mir nichts passiert. Es handelt sich nicht nur um friedlichen Asylbewerber. Messer und Drogen scheinen bei nicht wenigen der Asylanten zur Grundausstattung zu gehören. Natürlich kann man hier von Einzelfällen schreiben, was sich längst als Unwahrheit erwiesen hat. Nach mir vorliegenden recht sicheren Informationen gehen gegenwärtig in Leipzig mindesten 60 % aller Raubüberfälle, Diebstähle in Handelseinrichtungen und ähnliche Straftaten auf das Konto von Asylbewerbern, Bestimmte Nationalitäten tauchen dabei immer wieder auf (Marokkaner, Tunesier).

    Auch mit dem Wort “Elend” habe ich so meine Probleme. Was Sie mir nun unterstellen, kann ich nicht beeinflussen. Ich schreibe es trotzdem. Ich fahre ab und zu zum Einkaufen in den Sachsenpark. Dabei treffe ich unterwegs immer auch auf Asylbewerber, die in der Messehalle untergebracht sind. Unter “Elend” stelle ich mit etwas anders vor. Auch die Unterbringung mit “Elend” in Verbindung zu bringen halte ich für unsachlich. Mit Formulierungen wie “kompliziert” oder “nicht gerade optimal” hätte ich keine Probleme, Also bitte immer die Kirche im Dorf lassen. Dort muss keiner hungern, man hat auch ein Dach über den Kopf und es fallen auch keine Bomben.

    Wie ich aus den Erzählungen meines Opas noch gut in Erinnerung habe, wären viele der Flüchtlinge, die nach dem Ende des schrecklichen zweiten Weltkrieg nach Deutschland kamen, glücklich gewesen, so etwas vorzufinden. Auch wenn diese Zeit zum Glück längst vorbei ist, halte ich diesen Vergleich nicht für absurd.
    Außerdem auch nicht vergessen, meines Wissens gehört die Qualität der Unterbringung und die Versorgung der Asylbewerber in Deutschland mit zu den besten in Europa. Wahrscheinlich ist es sogar die beste. Alles ist relativ.

    Nun habe ich sicher – zumindest für Sie – viel Öl in das Feuer gegossen. Dabei immer bedenken, ich sehe die Realität mit meinen Augen. Man kann also durchaus auch zu anderen Schlussfolgerungen kommen.

    Was jedoch die Problematik Geld angeht, bin für Diskussionen kaum zugänglich. Diesbezüglich kenne ich mich in diesem Geschäft gut aus – zu gut. So gut, dass ich über ausreichende und exakte Kenntnisse darüber verfüge, wie die Bürgerinnen und Bürger (Verzeihung) nach Strich und Faden verarscht werden. Gegenwärtig in besonders unverschämter Art und Weise bei der Asylpolitik.

  7. @Klaus:
    Ich finde es gut, dass die gleich mit einem 2. WK-Vergleich zu Flüchtlingen kommen. Man kann das nicht mal mehr einen hinkenden Vergleich nennen: Ein Nachkriegs- vs. eines prosperierenden Deutschlands, welches nach eigener Aussagen die Wirtschaftskrise als Gewinner überstanden hat. Von daher können sie den Vergleich auch gleich lassen.

    Weiter finde ich es sehr bezeichnend, dass sie Dach-übern-Kopf-und-Was-zu-Essen als ausreichend klassifizieren. Das Bundesverfassungsgericht sah bereits die Herabsetzung der Leistungen für Asylbewerber unter Hartz-IV-Niveau als unterhalb des menschlichen Mindeststandards an. Jeder hat das Recht einen Asylantrag zu stellen und ggf. Asyl zu bekommen und eine menschlich angemessene Unterstützung zu erhalten. Das sage nicht ich sondern das Gesetz.

    Interessant finde ich auch ihre behaupteten Statistiken, dass “mindesten 60 % aller Raubüberfälle, Diebstähle in Handelseinrichtungen und ähnliche Straftaten auf das Konto von Asylbewerbern” begangen würden. Das ist eine ganz einfach rassistische Propaganda. Wenn sie eine sichere Quelle über die Vorfälle haben, dann teilen sie diese doch über die Redaktionadresse mit oder ist dies eine Geschichte wie beim angeblichen Globus-Vorfall, bei dem mussten “die Meldungen ins Reich der Märchen verbannt werden”, so der Pressesprecher der Polizei (siehe http://www.l-iz.de/leben/faelle-unfaelle/2015/09/globus-markt-messe-wurde-nicht-gepluendert-108153) … naja, Montag ist wieder Legida, da kann ich mir ähnliches anhören.

  8. Das ist eine ganz einfache rassistische Propaganda.

    Sie sind doch von allen guten Geistern verlassen!

    Ich habe es nicht notwendig, mich von Ihnen als rassistischer Propagandist beschimpfen zu lassen. Oder sind derartige Beschimpfungen der Leserinnen und Leser der L-IZ durch Journalisten im Abo einkalkuliert? Wenn meine Folge 2 zur Serie fertig ist, werde ich mich diesbezüglich erkundigen.

    Was Sie sich hier erlaubt haben, kommt übrigens geschäftsschädigenden Verhalten gleich. Solche Personen, die derartiges praktiziert haben. gab es übrigens vor einiger Zeit auch bei der Leipziger Zeitung. Mein letztes recht angenehmes Gespräch mit der Leipziger Zeitung, welches etwa eine Woche zurück liegt, ergab, dass man sich von diesen Personen getrennt hat (u.a. vom sogenannten Assistenten der Geschäftsführung).

    Wenn Sie nichts weiter zu bieten haben, als “was nicht sein darf – kann auch nicht sein”, dann ist das mehr als traurig, besonders für einen Journalisten. Wahrscheinlich haben Sie keine guten Kontakte, weder zur Politik und gleich gar nicht zur Polizei.

    Deshalb empfehle ich Ihnen, sich die Mühe zu machen, und beispielsweise mal einen oder besser mehrere Tage an bzw. in Handelseinrichtungen in Mockau, Thekla oder im Sachsenpark (Netto, Rewe, Aldi, Lidl) aufzuhalten. Gerne begleite ich Sie gegen eine kleine Aufwandsentschädigung. Ich wäre auch bereit, Ihnen die Stelle in der Mockauer Netto-Kaufhalle zu zeigen , wo ich ich am 24.09. um 12:45 Uhr einen Asylbewerber (nach meiner Ansicht Marokkaner) festgehalten hatte, weil er der Kassiererin nicht den Inhalt seines Versteckes in der Jacke zeigen wollte, welches reichlich Diebesgut enthielt. Beim kleinen Gerangel mit ihm flogen dann 2 Spritzen und weitere Drogenutensilien aus seinen Taschen. Alltag in Mockau, Thekla und im Sachsenpark!

    Zum Glück kamen mir zwei kräftige junge Männer zu Hilfe und die Polizei war auch bald vor Ort.

    Sie können natürlich auch lediglich Polizeiberichte lesen. Besser ist aber dorthin zu gehen, wo es kracht und stinkt. Scheinbar mögen Sie das nicht. Zumindest nicht in solchen Fällen.

    Lassen Sie vorläufig die Finger von Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichtes. Zumindest so lange. bis Sie so weit sind, diese richtig zu verstehen. Also nicht so auslegen, wie es der Herr Alexander Böhm für richtig hält.

    Falls Sie, Herr Böhm; jetzt der Ansicht sind, dass ich ungerecht oder sogar zu hart mit Ihnen umgegangen bin, dann rate ich, Ihren Kommentar zu meinen Bemerkungen noch einmal zu lesen.

    Keine Bemerkungen weiter von mir, egal was noch hierzu geschrieben wird.

  9. Es darf nichts schön geredet werden. Das hat auch nichts mit Hetze zu tun!

    In Bezug auf Kriminalität mancher Ausländer muss ich Klaus recht geben. Das hat nichts mit Rassismus zu tun, wenn es offen ausgesprochen wird.

    Ich habe vor einigen Wochen selbst erlebt, wie in der Grimmaischen Straße ein Ausländer einem jungen Mädchen die Tasche aus dem Fahrradkorb stehlen wollte. Nur durch mein lautes Schreien, “sie soll ihre Tasche festhalten”, konnte der Diebstahl nicht ausgeführt werden. Die hatten vielleicht eine Wut auf mich! Es waren insgesamt 4 Männer, 2 davon (gut gekleidet) haben Schmiere gestanden. Ich habe das eine ganze Weile beobachtet, wie die vorgehen. Dann habe ich auch die Polizei in der Ritterstraße informiert. Man sieht trotzdem selten Streifen.
    Menschen, die Hilfe benötigen, sollen diese auch menschenwürdig bekommen.

    Aber diese Kriminellen sollten sofort abgeschoben werden. Sie vergiften das Klima. Und kommen Sie mir nicht damit, dass es auch kriminelle Deutsche gibt. Ja das stimmt, die reichen vollkommen aus.

  10. Wenn das Klima so ist, wie es von Monika und Klaus beschrieben wird, warum schlägt es sich dann in keiner Kriminalstatistik wieder? Warum sind die angeblichen gehäuften Übergriffe nirgendwo nachweislich erfassbar?

    Das kann wohl nicht darin liegen, dass die Journalisten nicht dorthin gehen würden, “wo es kracht und stinkt.” (Verweise nur auf LEGIDA, Offensive für Deutschland, HTWK Sporthalle, Ernst-Grube-Halle, Torgauer Straße, etc.).

    Wenn die Eindrücke nicht mit den Statistiken übereinstimmen, dann kann man fragen, ob die Statistiken die Realität widerspiegeln oder ob es sich um einzelne Eindrücke handelt, die zu einem großen Ganzen interpretiert werden. Der Verweis auf frei geschätzte Kriminalstatistiken vergiften auch das Klima.

  11. Ich wollte nichts mehr schreiben, aber hier ist mir gerade der Eislöffel aus der Hand gefallen.

    Wie naiv sind Sie eigentlich, Herr Böhm?

    Wer sich auf Statistiken verlässt, der ist wirklich verlassen. Es grenzt schon an Hilflosigkeit, wenn man als Journalist derartige Statistiken als Argumentationsgrundlage verwendet.

  12. Die Statistiken erfassen Fälle. Warum darin Fälle auftauchen oder nicht, das muss man fragen. Wenn ich mich nicht auf so etwas stütze, sind wir vollständig im Reich der Spekulation. Dann brauche ich allerdings auch nicht mehr zu recherchieren, sondern greife nur noch die unbestätigten Meldungen von sozialen Netzwerken auf ohne Angabe der Quelle. Wäre für mich jedenfalls einfacher, als mich in so manche Statistik hereinzulesen.
    Eine Einzelfallprüfung jedes Diebstahls/Raubs bspw. in einer Stadt wie Leipzig ist kaum möglich, schon aus zeitlichen Gründen nicht. Und die Polizeistatistiken sind auch mit Vorsicht zu geniessen, weil hier nur Tatvorwürfe erfasst werden und keine Gerichtsurteile, nur als Verweis wie man so etwas interpretieren könnte.

  13. Dieser Beitrag gefällt mir, Herr Böhm.

    Natürlich können Sie nicht jeden Diebstahl/Raub recherchieren. Das verlangt ja auch keiner. Aber hier geht es um den Zusammenhang zwischen der gegenwärtigen Zuwanderung und von Kriminalität. Nicht nur in Leipzig. Es gibt doch längst Erkenntnisse die beweisen, dass die Kriminalität (Diebstahl, Raub, u.s.w.) durch diese unkontrollierte Zuwanderung wesentlich gestiegen ist und vorwiegend von Ausländern bestimmter Nationalitäten ausgeht. Das zu leugnen ist doch unreal. Selbst in Fernsehsendungen wurde diese Thematik aufgezeigt und mit Zahlen untermauert.

    Sie werden doch nicht ernst genommen, wenn Sie schreiben, dass das in Leipzig nur Einzelfälle bzw. alles nur böse Gerüchte sind. Für Ihren Ruf als Journalist nicht vorteilhaft.

    Selbst die LVZ scheint seit wenigen Tagen begriffen zu haben, dass sie die Leserinnen und Leser diesbezüglich nicht weiter an der Nase herum führen kann, weil sonst deren Glaubwürdigkeit weiter Schaden nimmt. Ein weiterer Rückgang der Abonnenten wäre die logische Folge.

    MfG

  14. Wenn sie sagen, dass die Statistiken hier grundlegend falsch liegen würden, dann müsste eine solche Erhebung gemacht werden. Dass die Kriminalitätszahlen durch mehr Flüchtlinge steigen, ist auch klar. Flüchtlinge können 1. gegen mehr Gesetze verstoßen als deutsche Staatsbürger (bspw. Residenzpflicht) und 2. mehr Menschen heißt auch immer mehr Kriminalität. Die PD Leipzig hatte bereits bei der PKS 2014 auf die Zunahme von Straftaten durch Zuzüge nach Leipzig verwiesen und das waren keine Asylbewerber.

    Abschließend würde ich noch einmal auf den erwähnten Globus-Vorfall zurückkommen und auf einen Artikel des MDRs verweisen mit dem treffenden Titel “Polizei Leipzig genervt von Gerüchten um Asylbewerber”, zu finden hier http://www.mdr.de/sachsen/falschmeldungen-ueber-straftaten-um-asylbewerber100_zc-f1f179a7_zs-9f2fcd56.html

  15. Ich finde die Überschrift” Polizei Leipzig genervt von Gerüchten über Asylbewerber” als Polemik. Schon deshalb, weil diese von den Medien gemacht wurde.

    Gehen Sie davon aus, dass die Medien in Sachsen, eingeschlossen Leipzig (u.a. die LVZ), nicht wahrheitsgemäß über derartige Sachverhalte berichten. Was die LVZ betrifft habe ich genug Informationen, dass das so gesteuert wird.

    Wenn Sie Interesse haben, werde ich versuchen diese Woche einige Informationen über Vorkommnisse im Sachsenpark zu erhalten. Falls es mir gelingt, würde ich Ihnen diese mitteilen. Bitte schicken Sie mir deshalb eine Nachricht (Herr Julke hat meine E-Mail Adresse), damit ich Sie direkt erreichen kann.
    Einverstanden mit diesem Angebot?

  16. Herr Böhm, glauben Sie wirklich, dass ich hier Unwahrheiten verbreiten will? Ich habe nur das geschildert, was ich beobachtet habe. Ich habe auch nicht behauptet, dass es viele Kriminelle unter den Asylbewerbern gibt! Aber blind muss man auch nicht sein. Dieser Vorfall erscheint auch nicht in der Polizeistatistik, weil er verhindert wurde, genauso wie andere, auch die von deutschen Bürgern.

  17. Interessanterweise gibt es schon seit 20 Jahren Untersuchungen, die zeigen, dass die Wahrnehmung von Kriminalität und die tatsächlichen Fallzahlen oft nichts miteinander zu tun haben. Trotz jahrelang sinkender Zahlen bei Straftaten wie Mord, Totschlag und Körperverletzung mit Todesfolge, fühlten sich immer mehr Bürger stärker von so etwas bedroht. Interessanterweise wurde auch die Statistik für das letzte halbe Jahr veröffentlicht und wies weniger Eigentumsdelikte auf, als der vergleichbare Vorjahreszeitraum. Trotz aller Mängel, die Statistiken haben, ist festzustellen, dass die Erhebungsgrundlage gleich blieb, der Trend also erst einmal glaubwürdig ist. Dass Straftaten von Flüchtlingen im Vergleich zu denen, die man Drogensüchtigen zuordnen kann, einen geringen Teil ausmachen, steht auch im Archiv der L-IZ. Bitte also vorsichtig, lieber Klaus, mit Äußerungen wie zuvor, es sei denn sie sind überprüft.

  18. Bitte also vorsichtig, lieber Klaus, mit Äußerungen wie zuvor, es sei denn sie sind überprüft.

    Was sollen denn diese Bemerkungen? Ich bin ein freier Bürger in einem freien Land.

    Wenn Linksradikale bzw. Kriminelle die Polizei mit Steinen bewerfen, Gegendemonstranten durch Blockaden Demonstrationen verhindern, Teinehmer von Legida/Pegida alle ohne Ausnahme als Faschisten abgestempelt werden und Rechtsradikale tatsächlich faschistisches Gedankengut verbreiten dürfen, dann werden Sie mir doch wenigstens gestatten die Wahrheit über die gegenwärtig Kriminalität wieder zu geben. Wenn Sie die Wahrheit nicht mögen, dann ist das Ihre Angelegenheit.

    Für mich nicht nachvollziehbar, dass man für diese Problematik Statistiken heranzieht. Dafür absolut untauglich. Genauso wie derartige Sachverhalte als Einzelfälle zu bezeichnen.

    Eine solche Aussage hat auch nichts mit Ausländerfeindlichkeit zu tun, sondern so ist gegenwärtig das Leben. Auch in Leipzig.

    Ich möchte Sie aber nicht belehren. Die weitere Entwicklung wird leider zeigen, dass ihre Verharmlosung fehl am Platze ist bzw. war.

  19. Lieber Klaus,

    es fällt auf, dass die Faktenresistenz steigt. Ich fasse zusammen (wie ungehörig von mir ;-): Nichts stimmt, alles ist falsch, wenn es außerhalb der eigenen Wahrnehmung liegt. Welche leider allzuoft zu Meinung gerinnt und dergestalt ein Stein wird.

    Und der wird den immer gleichen Berg hinaufgerollt. Sehen Sie es als allgemeine Ausführung eines Mitbürgers, der eins, zwei zuviele solcher Debatten erlebt hat ;-)

    Wie immer herzlichst
    Ihr M.F.

  20. Bemühen Sie weiter ihre Statistiken, Herr Freitag. Selbst Herr Tillich hat nun begriffen, dass damit kein Blumentopf mehr zu gewinnen ist.

    Debattieren Sie ruhig weiter. Besser wäre es aber endlich die Theorie abzuschließen, und mit der Praxis zu beginnen,

    Herr Tillich hat hat diesen Weg eingeschlagen, zu spät.
    Lassen wir jetzt Herr Tillich zu Wort kommen, der nun die Flucht nach vorn im Laufschritt angetreten hat. Das wird ihm und seinen Busenfreunden auch nichts mehr nützen. Das Feuer hat gewaltig zu lodern begonnen. Wie das gelöscht werden soll ist mir ein Rätsel. Auf alle Fälle werden sich nun einige enorm die Finger verbrennen – hoffentlich. Tillich & Co. zieht euch warm an, es wird Winter – ein harter Winter.

    Hier die aktuellste Meldung bei LVZ-online:

    Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) hat sofortige „Maßnahmen zur Sicherung der EU-Außengrenze“ gefordert. Gegenüber der Leipziger Volkszeitung sagte Tillich zur Begründung: „Da der Zustrom der Flüchtlinge durch die Grenzkontrollen bisher nicht gestoppt werden konnte, kommen die Kommunen und Länder an die Grenzen der Aufnahmefähigkeit.“ Und diejenigen, die keine Chance auf Asyl hätten, „müssen auch direkt an der EU-Außengrenze zurückgewiesen werden können“.

    Die EU müsse die Lage der Flüchtlinge in ihren Heimatregionen, in denen sie sich bereits als Flüchtlinge aufhielten, unverzüglich verbessern. „Hier ist schnelle Hilfe notwendig, damit sich nicht noch weitere Flüchtlinge auf den Weg zu uns machen.“ Der nationale Flüchtlingsgipfel sei ein erster wichtiger Schritt gewesen, um die Kommunen und Länder bei der Aufnahme der Flüchtlinge zu unterstützen. „Geld allein reicht aber nicht. Ich erwarte jetzt, dass die Verfahren zur Registrierung und Entscheidung schneller werden.“

    Es müsse sichergestellt werden, dass alle einreisenden Flüchtlinge und Asylbewerber von der Bundespolizei kontrolliert und polizeilich erfasst würden. „Wir müssen genau wissen wer bei uns im Land ist. Das ist für unsere Sicherheit unabdingbar.“ Entscheidend sei auch: „Wir haben die Anreize für Asylbewerber, die keinen Asylgrund haben, deutlich gesenkt. Es muss klar werden: Es gibt legale Wege, um in Deutschland zu arbeiten, das Asylverfahren darf dafür nicht ausgenutzt werden.“

    Deutschland müsse wieder „in Ordnung“ gebracht werden. „Wir brauchen Ordnung: Ordnung im Verfahren, Ordnung in unserem Land.“ Es müsse schnell entschieden werden, wer bleiben könne und wer nicht. „Diejenigen die bleiben können, müssen unsere Werte teilen und sich an unsere Regeln halten.“ Das sei „nicht verhandelbar“. Seien die Flüchtlinge dazu nicht bereit, „dann können sie bei uns keine neue Heimat finden“. Integration gelinge nur, wenn beide Seiten mitmachten.

  21. Lieber Klaus,

    “Debattieren Sie ruhig weiter. Besser wäre es aber endlich die Theorie abzuschließen, und mit der Praxis zu beginnen,”.

    Was glauben Sie über die Praxis meinerseits zu wissen, nachdem Sie doch nachlesbar noch mit der Theorie hadern? Auf den Rest muss ich ja zum Glück nicht eingehen. Herr Tillich hat zuviel nicht verstanden und kommt überall zu spät. Nun sogar beim Populismus, es bleibt demnach erbärmlich.

    Warum jedoch glauben Sie, anderen Nichtstun oder das Studieren von statistischen Erhebungen vorzuwerfen und sich somit über sie zu stellen. Natürlich auch jeden Wissenschaftler zum Deppen zu erklären, der berechtigt konstatiert: Das gefühlte Sicherheitsgefühl und die Realität haben oft nichts miteinander zu tun. Kleiner Denkanstoß: Mit dem wachsenden Alter, also dem eigenen Verfall, steigt die Angst vor Gewalt. Obwohl man ihr weit häufiger begegnet, je jünger man ist. Betrifft vorrangig Männer. Interessant oder? ;-)

    Aber grau mein lieber Freund, ist alle Theorie. Praktisch ist es also so: Die Grenzen dicht, die Zäune hoch. Das hat Rom nicht gerettet. Haben auch die Römer zu spät begriffen.

    Wie immer herzlichst, Ihr M.F.

  22. Warum jedoch glauben Sie, anderen Nichtstun oder das Studieren von statistischen Erhebungen vorzuwerfen und sich somit über sie zu stellen.

    Falsch, Herr Freitag, schon wieder sind Sie auf den Holzweg, Ich werfe niemanden etwas vor und stelle mich somit auch über keinen. Ihr Problem scheint zu sein, dass ihr Denken und Handeln vorwiegend von einer Richtung geprägt ist, so zumindest meine Schlussfolgerung aus ihren Beitragen und Kommentaren. Weshalb das so ist, können nur Sie selbst heraus finden.

    Ich werde auf die Thematik Theorie – Praxis in meiner Serie diesbezüglich auf den Zusammenhang zwischen der Kontrolle der Steuergelder und den Wissenschaften noch eingehen. Verpassen Sie bitte diese Darlegungen nicht, die spektakulär sein werden!

    Bald ist Weihnachtszeit. Ich hoffe und wünsche, dass auch Ihnen ein Lichtlein aufgeht. Besser mehrere.
    Ich gehe davon aus, dass es so kommen wird. Fortschritte sind ja erkennbar. Zumindest schlussfolgere ich das aus Ihrer Bemerkung: Aber grau mein lieber Freund, ist alle Theorie. Ein Sprichwort, welches hochaktuell war, ist und immer bleiben wird. Nur mit der Anwendung scheinen Sie (noch) Probleme zu haben – Theorie und Praxis.

    Aber das wird schon. Denken Sie bitte öfters daran: Nichts ist gefährlicher als die Wahrheit.

    Ich schlage vor, die weitere Entwicklung abzuwarten. Ich möchte meine für die L-IZ eingeplante Zeit nun vorwiegend für die Fertigstellung der Folge 2 der Serie “Ist den die Kontrolle der Steuergelder tatsächlich ein Buch mit sieben Siegeln?, welche die Überschrift “Grundsätzliche Bemerkungen zur kommunalen Finanzkontrolle” tragen wird, nutzen. Mit Theorie ist auch da nichts zu machen. Dahinter steckt viel Arbeit.

    Wünsche auch Ihnen noch eine angenehme Woche.

  23. Ich drücke es mal kurz und überaus polemisch aus: Von jemanden, der ständig darauf pocht, sich mit Geld hervorragend auszukennen, der immer und immer wieder von enorm viel Geld redet und dabei den herausragenden Betrag von 0,34 % unseres BIP meint, von dem kann man leider keinen Blick für realistische Dimensionen (auch bezüglich absoluten Kriminalitätszahlen und der relativen Kriminalitätsrate) erwarten. Ja, mit mehr Flüchtlingen werden auch unsere absoluten Kriminalitätszahlen steigen, aber nicht in einem höherem Maße als die Bevölkerung zunimmt. Das beste Mittel gegen Kriminalität heißt nicht Ausgrenzung oder Abschiebung (die Flüchtlinge werden sich nicht in Luft auflösen, nur weil man Grenzen schließt), sondern die Einbeziehung aller Menschen in unser Wertesystem auf Basis des Grundgesetzes, Beschäftigung und Ziele für möglichst jeden schaffen und vor allem die Schaffung sozialer Gerechtigkeit (das gilt natürlich für alle Menschen, nicht nur Flüchtlinge).
    Der aktuelle Flüchtlingsstrom wird uns übrigens sehr wahrscheinlich nicht einmal in dem Maße finanziell belasten, als unsere Staatsschulden inflationsbedingt an Geldwert sinken werden.

    Für das Problem der Flüchtlingsunterbringung gibt es auch eine effektive und kostengünstige Lösung, sie nennt sich Leverkusener Modell. Das einzige Problem dabei ist, dass man da auch in den kleinen, wirtschaftlich nicht so gut gestellten Städten mit höherem Wohnungsleerstand mitziehen muss, in denen man schon immer lieber “unter sich geblieben” ist.

  24. Wieder so ein Experte. Das tut richtig weh, so etwas zu lesen.

    Für das Problem der Flüchtlingsunterbringung gibt es auch eine effektive und kostengünstige Lösung, sie nennt sich Leverkusener Modell. Nun auch noch ein Modellbauer. Es wird immer verrückter.

    Das einzige Problem dabei ist, ….Unfassbar solche Ideen. Die Narretei gehört zum den Alltag.

    Der aktuelle Flüchtlingsstrom wird uns übrigens sehr wahrscheinlich nicht einmal in dem Maße finanziell belasten, als unsere Staatsschulden inflationsbedingt an Geldwert sinken werden. Ist das beruhigend. Welch tolle Aussage! Unfassbar so ein Schmarrn.

  25. >Das tut richtig weh, so etwas zu lesen.

Schreibe einen Kommentar

Weiterlesen auf l-iz.de

Grüne, Linke und SPD beantragen Erhöhung des Etats für die Freie Szene um 3,6 Millionen Euro

<span class="liz-leserclub">Für alle Leser</span> Am Donnerstag, 1. November, hat die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen ihre Liste von Änderungsanträgen zum neuen Leipziger Doppelhaushalt 2019/2020 vorgestellt. Der soll wahrscheinlich im Januar 2019 beschlossen werden. Aber bislang steht vieles noch nicht drin, was der Stadtrat eigentlich längst beschlossen hat. Oder was überfällig ist für die wachsende Stadt. Dass OBM Burkhard Jung gerade jetzt von „Wachstumsschmerzen“ redet, kann Fraktionsvorsitzende Katharina Krefft so nicht stehen lassen.

Der richtige Ort: Das Pöge-Haus an der Hedwigstraße im Leipziger Osten. Foto: L-IZ.de

Leipziger Osten wird zum ersten Mal Schauplatz des Art Go East - Festivals

Die zum ersten Mal stattfindende Biennale für darstellende und bildende Kunst ArtGoEast ist in vielerlei Hinsichten ein ambitioniertes Projekt: ein Festival an neun Ausstellungsorten mit über 15 lokalen und internationalen Künstlern. Es versteht sich dabei als innovatives, kritisches und nachhaltiges Projekt, dass sich trotz einer in der Stadt herrschenden Atmosphäre des Kulturüberangebots und in einem von voranschreitender Gentrifizierung geplagtem Stadtteil behaupten möchte.

Geschäftsklimaindex für Leipzig im Herbst 2018. Grafik: IHK zu Leipzig

Leipziger Unternehmen haben immer stärker mit dem Sorgenthema Fachkräftemangel zu kämpfen

<span class="liz-leserclub">Für alle Leser</span> Vor zwei Wochen haben die sächsischen IHKs den Geschäftsklimaindex für ganz Sachsen veröffentlicht. Jetzt gibt es auch die Einzelauswertung für Leipzig. Und die zeigt, dass es im Grunde nur drei Branchen sind, in denen die Stimmung kräftig abgesackt ist. Und die Ursachen sind jedes Mal etwas andere.

Die Eisenbahnstraße im Leipziger Osten. Foto: Ralf Julke

Die Waffenverbotszone in der Eisenbahnstraße stigmatitisiert das ganze Quartier

<span class="liz-leserclub">Für alle Leser</span>Wenn Politiker versagen, werden sie zu Law&Order-Spezialisten. Dann werden irgendwo lauter Gefährder ausgemacht und lauter Schnapsideen ausgedacht, mit denen man öffentlich so tun kann, als wäre man ein prima Innenminister, der alles im Griff hat. So wie damals Sachsens Innenminister Markus Ulbig, als er Leipzigs OBM eine Waffenverbotszone in der Eisenbahnstraße aufschwatzte. Jetzt wehren sich die Engagierten aus der betroffenen Straße.

„Der zweite Anschlag“. Foto: DOK Leipzig

DOK Leipzig, Tag 4: Radikaler Fokus auf Feministinnen und Opfer von Rassismus

<span class="liz-leserclub">Für alle Leser</span>Der rechtsradikale Vormarsch in vielen Staaten hat sich in den vergangenen Jahren auf vielfältige Weise geäußert: zunehmender Rassismus und antifeministische Bestrebungen gehören dazu. Zwei Dokumentationen von Frauen widmen sich der Machokultur im politischen Italien und dem strukturellen Rassismus in Deutschland – und konzentrieren sich dabei radikal auf jene, die für das Gute kämpfen und unter den bestehenden Bedingungen leiden.

Jacek Joav Schäfer-Jasinski: Der Kleine Prinz kommt zurück. Foto: Ralf Julke

Der Kleine Prinz kehrt zurück oder Die Frage nach dem Glück, das wir nicht mehr sehen

<span class="liz-leserclub">Für alle Leser</span>Wer kennt ihn nicht, den kleinen Prinzen aus Antoine de Saint-Exupérys berühmten Buch „Le petit prince“ von 1943, das ich nun beinah ein Kinderbuch genannt hätte. Aber eigentlich ist es ja keins. Eigentlich ist es ein Traumbuch. Ein Buch darüber, wie wir gern wären, wenn wir aufmerksamer wären und mitfühlender, als wir sind. Wir – auf unserem kleinen Planeten. Ein Buch, das zu immer neuen anderen Büchern anregt.

Quelle: Baileo - Tanzpassion Leipzig

Kindertanztag bei Baileo - Tanzpassion Leipzig

Baileo - Tanzpassion Leipzig veranstaltet diesen Sonntag, am 04.11. einen Kindertanztag, zu dem Kinder und Teens zwischen 4 und 14 Jahren eingeladen sind, verschiedene Tanzstile von Ballett bis Hip Hop in sechs gratis Workshops auszuprobieren.

Zugang zum agra-Messepark. Foto: Ralf Julke

4. Jules-Fantasymarkt auf dem agra-Veranstaltungsgelände Leipzig

Wenn sich am 10. und 11. November die deutsche Fantasyszene im agra- Veranstaltungsgelände in Leipzig trifft, ist ein waschechter Drachen das Maskottchen. Mit glühenden Augen, dampfenden Nüstern und einem Maul, aus dem zwei Meter weit das Feuer lodert, erobert das Ungetüm sofort die Herzen der Kinder.

Bunt? Bunter. Nigerianische Baptistinnen in Yardenit. Foto: Jens-Uwe Jopp

Israel intensiv: Shukran und Toda oder „Come back“

<span class="liz-leserclub">Für alle Leser</span>Was bleibt nach einer 14-tägigen Reise ins „Heilige und gelobte Land?“ Zunächst erst einmal ein „Danke“ auf Arabisch und Hebräisch. Danke für die Zeit, die empfangene Herzlichkeit, das Bemühen um das Verstehen und die Geduld beim Verstehen lernen. War’s das? Und das unbeschreiblich leckere Essen natürlich. Da isst man in einem arabischen Restaurant von 20(!) verschiedenen Tellern, für jeden Einzelnen wohlgemerkt – aber auch in der palästinensischen Unterkunft werden zauberhafte Speisen aus Fisch, Fleisch und Gemüse stundenlang (teilweise unter der Erde) gekocht, geschmort, gebraten.

Regionalzug im Hauptbahnhof Leipzig. Foto: Ralf Julke

Verkehrsminister Martin Dulig hat die Nase voll und hebt eine neue Landesgesellschaft für den Nahverkehr in Sachsen aus der Taufe

<span class="liz-leserclub">Für alle Leser</span>Am Donnerstag, 1. November, hatte Sachsens Verkehrsminister Martin Dulig die Nase voll. Seit 2014 versucht der SPD-Minister, endlich ein modernes Nahverkehrskonzept für den Freistaat auf die Beine zu stellen. Jetzt zieht er die Reißleine, nachdem jeder Vorstoß am provinziellen Kleinklein im Land verebbte. Jeder Landrat hat augenscheinlich völlig andere Vorstellungen von dem, was er sich wünscht.