Da hilft wohl nur, wenn engagierte Medien und eine demokratiestärkende Bildungspolitik, den Richtern, Staatsanwälten und Anklägern helfen, die Gesellschaft zerstören wollenden Angeklagten in ihrem persönlichen Kontext und den sie umgebenden Strukturen darzustellen.
Und der “Schrecken” (lat. Terror) beginnt mit Worten und daraus resultierenden Überzeugungen, die in der Konsequenz zu gesellschaftszerstörender Gewalt führen.
Auch nach dem Urteil in Graz.
Volksverhetzende Aussagen sind dann nicht mehr beliebig deutbar und ohne Absicht und Angstmachenwollen geäußert, im Sinne des Angeklagten zu verstehen,
wenn die sonstigen ‘Machenschaften’ der Angeklagten zum Allgemeinwissen der Gesellschaft gehören..
und in die Urteilsbegründung einfließen.