Demenzprophylaxe mit 1.000 kleinen Dingen auf Schloss Podelwitz

Schloss Podelwitz im Neo-Renaissance-Stil. Foto: Karsten Pietsch

Protzig stehen sie da, und ein Hauch Romantik umgeistert ihre Zinnen, Tore, Bäume und Parks von Schlössern, Burgen und Herrenhäusern, selbst dann noch, wenn sie längst verlassen sind. Manches Haus zeigt neuen Putz, frische Farbe, ausgebesserte Details an Skulpturen, Fenstern und Fassaden. Glück haben sie gehabt, diese alten Bauten, wenn sich jemand um sie kümmert.

Ein Schloss und eine Kirche teilen sich einen Turm in Altranstädt an der Europa-Route „Places of Peace“

Schloss Altranstädt. Foto: Karsten Pietsch

Protzig stehen sie da, und ein Hauch Romantik umgeistert ihre Zinnen, Tore, Bäume und Parks von Schlössern, Burgen und Herrenhäusern, selbst dann noch, wenn sie längst verlassen sind. Manches Haus zeigt neuen Putz, frische Farbe, ausgebesserte Details an Skulpturen, Fenstern und Fassaden. Glück haben sie gehabt, diese alten Bauten, wenn sich jemand um sie kümmert.

Die Leipziger Kostümbildnerin Marlis Knoblauch stellt im Rittergut Ehrenberg aus

Wie machen Sie das? Neugierige Besucher erkunden sich bei Marlis Knoblauch nach Details und Tricks. Foto: Karsten Pietsch

Ort der Handlung: Nähe Waldheim, ehemaliges Rittergut Ehrenberg, heute Centro Monte Onore. Zeit der Handlung: Jetzt. – Traumhafte Kostüme, Masken und Geister haben hier sowieso durch das Kunstzentrum Monte Onore ein Zuhause. Neuerdings haben sie Besuch bekommen! Marlis Knoblauch, lange Jahre an Leipziger Theatern festangestellt, nun als freie Szenografin landauf, landab unterwegs, zeigt Figurinen, Kostüme und Bühnenbildmodelle.

„Bonjour Paris!“ (15): „Oh Schongseliseh …“ – Wie wir einen Taschendiebstahl verhinderten

Hier macht auch Männern das Bummeln Spaß: Autosalon auf der Avenue des Champs-Elysées. Foto: Patrick Kulow
Artikelserie "Bonjour Paris" - Teil 15 von 15

Unser Spaziergang auf der Avenue des Champs-Elysées hat gerade erst begonnen, wir sind am Varieté-Theater „Lido“ vorbei und haben uns im letzten Paris-Tagebucheintrag die Speisekarte des „Fouquet’s“, eines der bekanntesten Restaurants der Stadt (mit hoher Promi-Dichte), angeschaut. Und nun geht es weiter die Champs-Elysées entlang in Richtung Louvre.

Im Frohburger Schloss gibt’s Standesamt, alte Keramik-Kunst, Spielzeug von früher und eifrige Schüler von heute

Im Jahr 1181 wird „Domius de Vroburg“ aktenkundig. Um 1500 entstand das Schloss mit vier Gebäudeflügeln. Seither wurde 500 Jahre lang umgebaut... Foto: Karsten Pietsch

Protzig stehen sie da, und ein Hauch Romantik umgeistert ihre Zinnen, Tore, Bäume und Parks von Schlössern, Burgen und Herrenhäusern, selbst dann noch, wenn sie längst verlassen sind. Manches Haus zeigt neuen Putz, frische Farbe, ausgebesserte Details an Skulpturen, Fenstern und Fassaden. Glück haben sie gehabt, diese alten Bauten, wenn sich jemand um sie kümmert. Manche Tore sind verschlossen, Schilder warnen vor wachenden Hunden. Anderswo sind Besucher willkommen und schauen sich um (wie L-IZ.de), staunen oder lassen sogar ihre Fantasie spielen…

„Bonjour Paris!“ (14): „Oh Schongseliseh …“ – McDonald’s oder „Fouquet‘s“?

Ein Blick in die Speisekarte des "Fouquet's". Foto: Patrick Kulow
Artikelserie "Bonjour Paris" - Teil 14 von 15

Wir starten mit unserem Champs-Elysées-Spaziergang am Triumphbogen und schlendern den breiten Gehweg entlang. In Sichtweite haben hunderte Andere den gleichen Wunsch. Es ist voll, die Prachtstraße scheint nichts von ihrer Beliebtheit eingebüßt zu haben. Viele bummeln und schauen, nur wenige kaufen. Die Idee, alle Geschäfte anzuschauen, muss man sowieso aufgeben. Man hat wegen der Breite der Avenue trotz der Ampeln kaum eine Chance, ständig die Straßenseite zu wechseln.

„Bonjour Paris!“ (13): „Oh Schongseliseh …“ – die Elysischen Felder

Pariser Straßenschild: die "Avenue des Champs-Elysées". Foto: Patrick Kulow
Artikelserie "Bonjour Paris" - Teil 13 von 15

Und, haben Sie es geschafft, dem schnellen Text des Liedes „Aux Champs-Elysées …“ aus den 70ern zu folgen? Ich hatte Ihnen ja im letzten Tagebucheintrag den Link zu einem Youtube-Video gegeben, in dem so wunderbare Eindrücke von dieser Prachtstraße inmitten des Herzen der Großstadt Paris gezeigt werden – festgehalten in gemalten Bildern. Im heutigen Tagebucheintrag geht es um die besungene Schöne: die Champs-Elysées.

„Bonjour Paris!“ (12): Soviel Triumph in einem Bogen – Leipzig ist wieder nicht dabei

An allen vier Säulen: Schlachtenorte der französischen Armee. Äh, nicht alle. Nur die gewonnenen. Leipzig wurde mit der Völkerschlacht also hier nicht verewigt. Foto: Patrick Kulow
Artikelserie "Bonjour Paris" - Teil 12 von 15

Im 11. Teil des Paris-Tagebuchs standen wir ja schon direkt am Etoile, dem großen “Straßen-Stern” rund um den Triumphbogen. Aber der Arc de Triomphe war nicht nur eine Demonstration und Verherrlichung von (militärischer) Macht und Stärke, das napoleonische, steinerne Muskelspiel hat es auch den beauftragten Künstlern ermöglicht, eindrucksvolle und stimmungsvolle Werke zu erschaffen. In diesem Tagebucheintrag schauen wir genauer auf die Toten und Orte der Kriege – der Pariser Triumphbogen als Mahnmal.

„Bonjour Paris!“ (11): Soviel Triumph in einem Bogen – Die Wutbürger von 1792

Viele Triumphe in einen Steinbogen gemeißelt - der Arc de Triomphe in Paris. Foto: Patrick Kulow
Artikelserie "Bonjour Paris" - Teil 11 von 15

Im letzten Paris-Tagebuch habe ich Ihnen ja meine Eindrücke vom „Stern von Paris“, dem “Etoile” am Arc de Triomphe, beschrieben. In diesem Tagebucheintrag wollen wir, auf sicherem Weg natürlich und nicht über die sechsspurige Straße des Kreisverkehrs, zum Triumphbogen gehen und uns diesen genauer anschauen. Die etwas versteckten Eingänge zum Tunnel entdeckt man nicht gleich. Eher die bunt gekleideten Menschenmassen, die davor stehen und so langsam im Erdboden verschwinden.

„Bonjour Paris!“ (10): Zu Besuch bei einem Star – Warum gibt es in Paris keine Leipziger Straße?

Der Star von Paris: "Etoile". Der Triumphbogen Arc de Triomphe auf dem Place Charles de Gaulle. Quelle: Google Maps
Artikelserie "Bonjour Paris" - Teil 10 von 15

Wir fahren am nächsten Morgen mit der Métro Nr. 4 bis zur Station “Place Charles de Gaulle”. Der Haltestellenname hat aber noch einen zweiten Teil: “Etoile“ – französisch für „Stern“. Und genau da sind wir jetzt. Wir besuchen den Pariser Star und anschließend den 50 Meter hohen Triumphbogen „Arc de Triomphe“, an dem die wohl berühmteste Prachtstraße der Welt beginnt: die Avenue des Champs-Elysées. Zwei Kilometer lang führt sie bis zum Place de la Concorde und unter einem anderen Namen weiter bis zum Louvre. Da wollen wir heute noch hin.

„Bonjour Paris!“ (9): Ein Besuch an der Freiheitsstatue

Die Freiheitsstatue von Paris auf der Ile aux Cygnes. Foto: Patrick Kulow
Artikelserie "Bonjour Paris" - Teil 9 von 15

In den letzten beiden Tagebucheinträgen haben wir einen touristischen Rundumblick auf die altehrwürdige Stadt Paris und ihre einzelnen Arrondissements geworfen. Aber ich hatte Ihnen ja versprochen, dass ich Sie mit an die Freiheitsstatue nehme. Müssen wir dafür nach New York? Nein, denn die Pariser Freiheitsstatue steht nur etwa anderthalb Kilometer vom Eiffelturm entfernt.

„Bonjour Paris!“ (8): Ein touristischer Streifzug durch die Pariser Arrondissements 11 bis 20

Das Häusermeer von Paris - Blick vom Eiffelturm. Foto: Patrick Kulow
Artikelserie "Bonjour Paris" - Teil 8 von 15

Wir stehen – in Gedanken – immer noch auf dem Eiffelturm und schauen uns die Stadt und deren Sehenswürdigkeiten an. Nachdem wir gestern einen Überblick über die touristischen Ziele der ersten 10 „inneren“ Arrondissements hatten und schon einmal im Kreis um das Zentrum gewandert sind, geht die Reise heute, dem Uhrzeigersinn folgend, im 11. Stadtbezirk weiter.

„Bonjour Paris!“ (7): Ein touristischer Streifzug durch die Pariser Arrondissements 1 bis 10

Das Häusermeer von Paris - Blick vom Eiffelturm. Foto: Patrick Kulow
Artikelserie "Bonjour Paris" - Teil 7 von 15

Unser Highlight des ersten Tages war der Eiffelturm. Genau der richtige Ort, um sich einen Überblick über die Stadt und die zu besichtigenden Sehenswürdigkeiten zu verschaffen. Und so beginnen wir hier mit einer Reise durch die Pariser Stadtbezirke, bei der natürlich vor allem die „üblichen Verdächtigen“ genannt werden. All das, was man auf einer Paris-Reise gesehen haben sollte, ist dabei.

„Bonjour Paris!“ (6): Mit Maschinengewehr am Eiffelturm

La Tour Eiffel - der Pariser Eiffelturm ist wohl das Hauptziel für Besucher der Stadt. Über 7 Millionen Menschen kommen jedes Jahr hierher. Kein Wunder ... Foto: Patrick Kulow
Artikelserie "Bonjour Paris" - Teil 6 von 15

Sehen kann man die 324 Meter hohe “Eiserne Lady” (“La Dame der Fer”) ja nun fast immer, fast von jedem beliebigen Punkt der Stadt aus. Das kann man gut finden oder auch nicht. Trotzdem kommt man wohl als Paris-Besucher nicht drumherum, direkt hinzufahren, nach oben zu fahren/zu steigen und von oben herab auf die Stadt zu schauen. Damit ist man dann einer der angegebenen über sieben Millionen Besucher pro Jahr.

“Bonjour Paris!” (5): Das Pariser Leben erwacht zum Leben

Das Leben in Paris erwacht zum Leben. Der Park vor unserem Wohnhaus. Foto: Patrick Kulow
Artikelserie "Bonjour Paris" - Teil 5 von 15

Ich liege im Bett und schlage die Augen auf. Es ist noch dunkel im Zimmer, durch die geschlossenen Fensterläden kommt ein bisschen kühle Luft. Wo bin ich? Wie spät ist es? Der Blick durch das noch halbdunkle Zimmer bringt mich in die Realität: Du bist in Frankreich, im Urlaub! Bonjour Paris! Bonjour Montmartre! Ein Blick auf mein Handy neben dem Bett beantwortet die zweite Frage. 6:15 Uhr. Oje, so früh. Dabei ist doch heute der erste Urlaubstag.

“Bonjour Paris!” (4): Der erste Abend – ein (erschreckender) Spaziergang durch Montmartre

Da oben thront sie auf dem 130 Meter hohen Hügel des Martyriums: die Basilika Sacre-Coeur. Foto: Patrick Kulow
Artikelserie "Bonjour Paris" - Teil 4 von 15

Wir sind in Paris angekommen und betreten nun unsere Ferienwohnung in der ersten Etage eines schmuck aussehenden Hauses im Stadtteil Montmartre. Cecile ist eine aufmerksame und sehr charmante Gastgeberin. Nach dem „Bonjour“ bittet sie uns Platz zu nehmen, sie holt ganz schnell Apfelsaft und Mineralwasser aus dem Kühlschrank und stellt ein paar Gläser dazu. Während wir am großen Esstisch die Getränke genießen, kommen wir ins Gespräch und lernen uns ein wenig kennen.

“Bonjour Paris!” (3): Der unterirdische Nahverkehr in Paris

Noch unübersichtlicher als der Leipziger und Berliner Hauptbahnhof: der Pariser Gare du Nord. Foto: Patrick Kulow
Artikelserie "Bonjour Paris" - Teil 3 von 15

Gerade eben sind wir mit dem Flugzeug aus Berlin im Pariser Süden auf dem Flughafen Orly gelandet. Den Eiffelturm, das Schloss Versailles und das gewaltige Häusermeer haben wir aus der Vogelperspektive betrachtet. Nun steht uns eine etwas kleinere Reise durch das Pariser Stadtgebiet bevor: der Flughafen ist im Süden der Metropole, unsere Ferienwohnung im Norden.

Wagners Leipziger Klavier steht wieder in Bayreuth

Richard Wagner leibhaftig an seinem Grab! Ein Bayreuther Living-History-Darsteller und Touristen machen eine Kutschfahrtpause an der Familiengruft im Garten der „Villa Wahnfried“. Foto: Karsten Pietsch

Vor Wagners Villa „Wahnfried“ sieht es aus, als wäre nichts geschehen. Kaffeetassen und Kuchengabeln klappern vor dem Gärtnerhaus. Es ist alles wieder in Ordnung. Sommer 2014 war der Garten noch als Baustelle verwüstet, Bauleute parkten ihre PKWs neben der Wagner-Gruft. Vor zwei Jahren rollten noch Bulldozer zwischen Gräbern und Terrasse entlang. An der Eingangstür klaffte eine Grube, so tief, wie das Haus hoch war.

“Bonjour Paris!” (2): Morgens noch in Leipzig, nachmittags in Paris …

In einem Flugzeug nach Paris ... Foto: Patrick Kulow
Artikelserie "Bonjour Paris" - Teil 2 von 15

Am heutigen Sonntagmorgen beginnt die Reise. Endlich. Acht Familienmitglieder machen sich gemeinsam auf zu einem Stadturlaub in Paris. Nicht – wie in dem Lied – in einem Taxi, sondern mit dem Flugzeug. Der erste gemeinsame Treffpunkt ist der Flughafen Berlin-Tegel, denn dort beginnt unser Abenteuer. Wir drei Leipziger starten mit unserem Gepäck am Leipziger Hauptbahnhof, genauer gesagt: gegenüber des Bahnhofs in der Goethestraße, bei den Fernbussen.

„Bonjour Paris!“ (1): Hin und wieder zurück

Der Pariser Eiffelturm - weltweit bekanntes Wahrzeichen der Seine-Metropole. Foto: Patrick Kulow
Artikelserie "Bonjour Paris" - Teil 1 von 15

Zwei Wochen Urlaub sind schon wieder vorbei, kaum dass sie begonnen hatten. Sommerferien in Paris. Mit der ganzen Familie. Und so begannen bereits im April die ersten Planungen für einen gemeinsamen Urlaub – zusammen mit meinem Bruder und seiner Familie, unseren Eltern und meinen zwei „Großen“. Aus diesem Urlaub stammen diese persönlichen Eindrücke im Tagebuchstil, die ich in den nächsten Tagen gern mit Ihnen teile.