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Polizeibericht, 1. November: Fußgänger schwer verletzt, Acht Fäuste für zwei Bier, Busfahrer attackiert

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Fußgänger schwer verletzt im Krankenhaus

Ort: Leipzig (Sellerhausen-Stünz), Permoserstraße/Torgauer, Straße Zeit: 31.10.2018, gegen 19:30 Uhr

Trotz roten Lichtzeichens überquerte ein Fußgänger (24) in Höhe der Mittelinsel die Straße. Dabei wurde er vom Fahrer (33) eines BMW erfasst. Mit schweren Verletzungen musste der junge Mann in ein Krankenhaus gebracht werden. Ein Zeuge verständigte das Rettungswesen und die Polizei. Am Pkw entstand ein Schaden in Höhe von ca. 3.000 Euro.

Acht Fäuste für zwei Bier

Ort: Leipzig (Grünau-Mitte), Stuttgarter Allee, Zeit: 31.10.2018, gegen 00:45 Uhr

Die Information, dass vier Männer in der Stuttgarter Allee nahe der Grünauer Welle einen Mann zusammenschlagen, erreichte die Polizei in der Nacht. Daraufhin fuhren Beamte zum genannten Ort und trafen in der Tat an der Ecke Stuttgarter Allee/Ratzelstraße auf den Geschlagenen (28) und den Hinweisgeber. Sofort erzählte der 28-Jährige, dass er mit seinem Kumpel vor der Grünauer Welle auf einer Bank gesessen und sich dort mit vier Männern unterhalten hatte. Das Gespräch eskalierte allerdings in dem Moment, als die vier ihre Augen auf das Bier des Geschädigten warfen und erklärten, an dem Genuss teilhaben zu wollen.

Damit war der Bierbesitzer aber nicht einverstanden. Es entspann sich ein Wortgefecht und letztlich auch ein Handgemenge. Dieses endete für den 28-Jährigen unter Tritten im Gebüsch und führte zum Verlust von zwei Bierflaschen. Die hatte einer der vier Männer aus dem Rucksack des Mannes genommen und war anschließend mit seinen Kumpels in Richtung Allee-Center verschwunden.

Die Räuber konnte der 28-Jährige nur fragmentarisch beschreiben:

– südländisch (sehr gebrochenes deutsch) – unterschiedlich groß: von 160 cm bis 190 cm – scheinbares Alter von 25 bis 30 – dunkel gekleidet.

Einer von ihnen soll zudem von dicker Statur und mit schwarzer Jacke, grauem Pullover und einem Basecap bekleidet gewesen sein. Darunter waren dunkle Haare erkennbar. In dem Fall jedenfalls hat die Polizei die Ermittlungen wegen Raub aufgenommen.

Busfahrer attackiert

Ort: Leipzig (Reudnitz), Lipsiusstraße, Zeit: 31.10.2018, gegen 13:00 Uhr

Ein Busfahrer (34) wollte an die Haltestelle fahren, doch der Bereich war durch einen dort stehenden VW Passat blockiert. Der Busfahrer hupte und der Autofahrer machte Platz. Doch damit nicht genug: Der Autofahrer stieg aus, ging zum haltenden Bus, kam auf den Fahrer zu, schubste ihn und fragte, was das solle. Gleich darauf bedrohte er ihn verbal und schlug ihn gegen den Oberkörper. Nach der Attacke wurde der Unbekannte von seinem offensichtlichen Begleiter zurückgezogen. Beide stiegen ins Auto und verschwanden. Der Busfahrer, der leichte Verletzungen davontrug, verständigte die Polizei. Die Beamten riefen einen Rettungswagen, so dass der Geschädigte vor Ort medizinisch versorgt werden konnte. Eine Tatortbereichsfahndung blieb leider ohne Erfolg. Die Ermittlungen wegen Körperverletzung wurden aufgenommen.

Gemeinschaftsraum brannte

Ort: Leipzig (Reudnitz-Thonberg), Oststraße, Zeit: 31.10.2018, gegen 06:20 Uhr

Der Rettungsleitstelle wurde durch eine 26-jährige Hinweisgeberin mitgeteilt, dass es in einem Mehrfamilienhaus brennt. Die Kameraden der Berufsfeuerwehren Leipzig-Süd, Leipzig-West und der Freiwilligen Feuerwehr Leipzig-Ost, die Polizei und Rettungskräfte waren schnell vor Ort. Zu diesem Zeitpunkt lag eine massive und weithin sichtbare Rauchentwicklung vor. Auf der Straße befanden sich bereits alle 23 Hausbewohner, welche das Objekt eigenständig verlassen hatten. Die Kameraden der Feuerwehr suchten im Haus vorsorglich dennoch nach weiteren Personen, trafen aber niemanden an.

Derweil löschten ihre Kollegen den Brand in einem Gemeinschaftsraum. Nachdem die Flammen erstickt waren, wurden ersten Ermittlungshandlungen vorgenommen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wurde innerhalb des Raumes eine Mülltonne in Brand gesetzt. Aufgrund der Hitze- und Rauchentwicklung wurden der gesamte Kellergang und der Hausflur in Mitleidenschaft gezogen. Verletzte gab es keine. Die Höhe des Sachschadens steht noch aus. Nach Öffnen aller Fenster wurde das Gebäude mit einem Gebläse durchlüftet, woraufhin die Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren konnten. Am heutigen Tag kamen Brandursachenermittler zum Einsatz und suchten nach der ganz konkreten Brandursache. Im Haus hatte es vor Wochen schon einmal gebrannt.

Brand einer Lagerhalle

Ort: Leipzig (Schönau), Lützner Straße/Plautstraße, Zeit: 31.10.2018, gegen 21:00 Uhr

Insgesamt drei Hinweisgeber, darunter die Mitarbeiterin eines Wach- und Sicherungsunternehmens, riefen fast zeitgleich bei der Rettungsleitstelle an und teilten mit, dass eine leerstehende Lagerhalle in voller Ausdehnung brannte. Die Kameraden der Feuerwehren Leipzig-West und Leipzig-Südwest sowie Rettungskräfte und Polizei fuhren umgehend zum Brandort.

Auf dem alten Fabrikgelände, welches komplett umfriedet ist, brannte der Dachstuhl eines Nebengebäudes der leerstehenden Lagerhalle. Bei dem Gebäude handelte es sich schon zuvor um eine komplett entkernte Ruine. Ein Übergreifen des Feuers auf andere Gebäude war nicht möglich. Parallel zu den Löscharbeiten der Feuerwehr wurde mit der Unterstützung der Polizei das restliche Gelände auf Personen durchsucht. Dies verlief ohne Feststellungen. Das Feuer war gegen 00:20 Uhr gelöscht.

Diebstahl eines Motorrades

Ort: Leipzig (Gohlis), Ehrensteinstraße, Zeit: 29.10.2018, 22:00 Uhr bis 30.10.2018, 21:30 Uhr

Unbekannter Täter entwendete das vor dem Wohngrundstück auf der Straße mittels Lenkerschloss, Wegfahrsperre und einem separaten Sicherheitsschloss gesicherte silberne Motorrad BMW F 800 R (amtl. Kennzeichen L RM 79). Der 39-jährige Halter bezifferte den Zeitwert auf ca. 6.000 Euro.

Wegen des räuberischen Diebstahls …

Ort: Leipzig (Grünau), Jupiterstraße, Zeit: 31.10.2018, gegen 06:00 Uhr

… ermitteln jetzt Kripobeamte. Ein Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma hatte zwei Männer beim Einbruch in ein Büro überrascht. Das Duo wollte nach dem Durchsuchen der Räumlichkeiten gerade mit einer Geldkassette verschwinden, als ihnen der Wachmann (32) in „die Quere“ geriet. Die beiden schlugen auf den Mann ein, traten ihn und flüchteten vom Tatort. Der Geschädigte verständigte die Polizei. Er erlitt zwei Platzwunden, musste in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden. Nach seinen Angaben sind die Täter etwa 1,80 m groß und schlank, waren komplett schwarz gekleidet, hatten Kapuzen tief ins Gesicht gezogen, trugen schwarze Handschuhe. Die Höhe des Gesamtschadens ist noch unklar.

Auf Bares aus …

Ort: Leipzig (Lindenau), Lindenauer Markt, Zeit: 31.10.2018, gegen 04:45 Uhr

… waren Mittwochnacht Unbekannte. Nach Aufbrechen eines Fensters drangen sie in eine Gaststätte ein, durchsuchten in den Räumlichkeiten das Mobiliar und fanden dabei eine Kassette mit Bargeld in Höhe einer niedrigen dreistelligen Summe. Diese wechselte den Besitzer; die Einbrecher verschwanden damit. Der Sachschaden ist noch unklar. Ein Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma hatte den Einbruch festgestellt und die Polizei in Kenntnis gesetzt. Kripobeamte haben die Ermittlungen aufgenommen.

Die Liste der Diebesbeute war lang

Ort: Leipzig (Südvorstadt), Zeit: 30.10.2018, 20:30 Uhr bis 31.10.2018, 14:30 Uhr

Großen finanziellen Schaden fügten Diebe den Inhabern eines Kosmetik- und Friseurstudios zu, welches sie in der Nacht zum Mittwoch heimsuchten. Sie brachen durch die Eingangstür in die Kundenräume der Studios ein und durchsuchten das Mobiliar. Dabei fanden sie allerlei elektronische Geräte, Werkzeuge und eine Vielzahl an Pflege- und Haarprodukten, die sie letztlich auch mitnahmen.

So verschwanden neben Laptop, Tablets, Tastaturen, Telefon, Beamer und Musikbox auch eine Spiegelreflexkamera, ein Router, ein Staubsauger und ein kleiner Tresor. Außerdem packten die Diebe Haarfarben, Glätteisen, Haarschneidemaschinen, Scheren, Kosmetik und auch Bargeld ein, bevor sie endgültig mit der Beute das Weite suchten. Einer der Inhaber, der den Einbruch Mittwochnachmittag feststellte, informierte die Polizei und erstattete Anzeige wegen Diebstahl im besonders schweren Fall.

Radfahrer schwer verletzt

Ort: Delitzsch, Bitterfelder Straße/Dübener Straße, Zeit: 31.10.2018, gegen 09:35 Uhr

Ein 61-jähriger Fahrer eines Skoda fuhr die untergeordnete Dübener Straße in Richtung Bitterfelder Straße und hatte die Absicht, dort nach rechts abzubiegen. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit einem 69-jährigen Radfahrer, welcher auf der Bitterfelder Straße unterwegs war. Durch den Zusammenstoß verletzte sich der 69-Jährige schwer und wurde durch das Rettungswesen in ein Krankenhaus gebracht und stationär aufgenommen. Die genaue Unfallursache muss allerdings noch geklärt werden.

Verhängnisvolles Abbiegen

Ort: Leipzig (Reudnitz-Thonberg), Carpzovstraße/Kurt-Günther-Straße Zeit: 31.10.2018, gegen 14:25 Uhr

Eine Fordfahrerin (24) erfasste beim Rechtsabbiegen, von der Carpzovstraße in die Kurt-Günther-Straße, einen Opel. Dessen Fahrerin (49) war just in dem Moment auf der Kurt-Günther-Straße in östliche Richtung unterwegs. Die 49-Jährige und die weiteren Insassen (41 m; 32 w) des Opels wurden leicht verletzt, sodass sie in einer Leipziger Klinik behandelt werden mussten. Zudem entstand an beiden Autos Sachschaden; Gesamtsumme: 3.500 Euro. Interessant ist, dass zu dem Zeitpunkt ein VW Passat am Fahrbahnrand der Kurt-Günther-Straße im 5-Meter-Bereich der Kreuzung parkte und somit wohl die Sicht behindert hatte. Die Ermittlungen zum Hergang des Unfalls dauern an.

Tödlicher Verkehrsunfall

Ort: BAB 9 (in Richtung Berlin), Zeit: 01.11.2018, gegen 09:40 Uhr

Aus bisher ungeklärter Ursache fuhr ein Peugeot in der Nähe der Anschlussstelle Wiedemar (Fahrtrichtung Berlin) auf einen verkehrsbedingt langsam fahrenden Lkw, der an einem Stauende angekommen war, auf. Der Aufprall war so heftig, dass der Peugeot bis zur B-Säule unter dem Lkw rutschte. Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahme und der Anforderung eines Rettungshubschraubers mit einem Notarzt kam für den Peugeot-Fahrer leider jede Hilfe zu spät. Die Autobahn war kurzzeitig voll gesperrt. Die Ermittlungen zum genauen Hergang des Unfalls laufen noch. Auch die Identität des Toten ist gegenwärtig noch nicht geklärt.

Resho ist wieder da!

Für Wirbel sorgte in den vergangenen Tagen die Fahndung nach einem entführten Schäferhund. Am Montag berichtete die Leipziger Pressestelle der Polizei von dem Fall und schon am selben Tag verbreitete sich die Meldung in den sozialen Medien wie ein Lauffeuer. Um die Aufmerksamkeit der Leute nicht nur auf die Medien und das Internet zu lenken, begann Reshos Familie auch Handzettel und Suchplakate in der näheren Umgebung aufzuhängen. So kam die Tochter des Halters am Mittwoch durch Zufall mit einem Ehepaar ins Gespräch und erzählte ihnen, wie traurig sie sei, dass ihr Schäferhund Resho am Sonntag gestohlen worden war.

Nebenbei erzählte sie auch, dass er zum Tatzeitpunkt ein violettes Halsband getragen hatte und auch seine Leine gestohlen wurde. Das Ehepaar verabschiedete sich von der jungen Frau und versprach, die Augen offen zu halten. Dass sie kurz darauf in der Kleingartenanlage auf Resho treffen würden, ahnten sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht! Denn im Garten begegneten sie ihren Gartennachbarn, die – wie merkwürdig – seit vier Tagen einen jungen Schäferhund besaßen. Sie nannten ihn „Findus“ und erzählten verschiedene, sich widersprechende Geschichten, woher das Tier stammte.

Bereits hellhörig geworden, besah sich das Ehepaar unauffällig den Hund etwas genauer und siehe da: Der Rüde trug ein violettes Halsband! Und außerdem ähnelte er der sehr Beschreibung der jungen Frau von ihrem gestohlenen Hund. Nach dieser Begegnung am Gartenzaun entschied sich der 54-jährige Gartenpächter dazu, die Polizei zu informieren. Die wiederum klingelte nicht viel später an der Wohnung des Ehepaares, die „Findus“ gefunden haben wollten. Kaum, dass die Tür der Wohnung geöffnet wurde, empfing der Mieter (43) die Polizisten bereits mit den Worten, dass er wisse, wieso sie gekommen seien. Auch der 43-Jährige hatte die Such- und Fahndungsaktionen mitbekommen und erklärte, er hätte sich in den nächsten Tagen selbst stellen wollen …

Die Polizisten nahmen Resho auf alle Fälle mit und brachten ihn zum Revier Leipzig-Nord, wo er nicht lange auf seine Familie warten musste, bis diese ihn am Abend überglücklich abholte. Wir denken, dass die Freude auf beiden Seiten riesengroß gewesen sein musste. Resho jedenfalls verabschiedete sich mit einem Schwanzwedeln von seinen neuen Freunden im Revier und durfte zurück nach Hause.

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