Andreas H. Segerer, Eva Rosenkranz: Das große Insektensterben. Foto: Ralf Julke

Leserbrief zu „Das große Insektensterben“

Von Vivian Kazakova: Liebe Redaktion! Neulich bin ich auf Ihrer Internetseite auf den Artikel in Bezug auf das Buch „Das große Insektensterben“ gestoßen. Da er mein Interesse geweckt hat, würde ich gern meine eigene Meinung zum Thema Insektensterben äußern.

Leserbrief zum Konzert von Matthias Schweighöfer in der Arena Leipzig am 5. April

Von Doreen Wenzel: Sehr geehrte Damen und Herren, ich wende mich heute Abend noch an Sie und hoffe, ich finde Gehör bei Ihnen. Ebenso hoffe ich das mir 100derte folgen werden, die bei Ihnen ebenfalls Gehör finden. Ich habe gerade mit meiner Begleitung das Matthias Schweighöfer Konzert in der Arena Leipzig verlassen. Es läuft noch und es war einfach nur fürchterlich.

Die riesige Neonkonstruktion wartet darauf, auf dem Dach der Höfe am Brühl installiert zu werden. Foto PR

Leserbrief zu Goethe kehrt bald auf das Dach der Höfe am Brühl zurück

Von Robert P. Mau: Sehr geehrte Damen und Herren, es ist sehr schön, dass die besagte Leuchtreklame bald wieder in neuem Glanz erstrahlen wird, und ebenso schön ist es, dass Sie diesem Ereignis bereits jetzt einen Artikel widmen. Die Arbeit des Glasbläsers Herbert Leuthäußer in diesem Zusammenhang zu würdigen, ist durchaus angemessen; etwas befremdlich finde ich allerdings, dass die eigentlichen Schöpfer des leuchtenden Kunstwerkes mit keinem Wort Erwähnung finden.

Störer

Leserbrief: Und jährlich grüßt das Marathon-Tier

Von R. Bürger: Und da ist es wieder soweit, ca. 550.000 Einwohner Leipzigs werden Geiseln von ein paar tausend “Sportbegeisterten”. Selbst bei wirklich bekannten Marathonveranstaltungen mit internationalem Renommee (z.B. New York, London, Berlin) schaffen es die Veranstalter, nicht die ganze Stadt für einen kompletten Tag lahm zu legen. Warum geht das nicht im “Städtchen” Leipzig? Der Leipzig-Marathon ist und bleibt eine Hobby-Veranstaltung, auch wenn das die Veranstalter gern anders darstellen.

Ausklang der "Leipzig für Alle"-Demo am 20. April 2018 am Rabet an der Eisenbahnstraße. Foto: L-IZ.de

Leserbrief „Nachgedacht“ zu: Leipzig für Alle? Eine Demonstrations-Doku vom 20. April 2018 + Antwort d. Redaktion

Von Paul: Dieselben Leute, die für unbeschränkten Zuzug aus aller Welt sind, was zusätzlichen Druck auf den Wohnungsmarkt bringt, stellen jetzt fest, dass wir beim Thema Mieten in Richtung westdeutsche Großstädte steuern und demonstrieren dagegen. Menschen, die in Bezug auf Flüchtlinge nicht die Zustände wie im Westen wollen und demonstrieren, werden hier als Nazis beschimpft. Beides zielt doch aber auf den Erhalt des Ist-Zustandes?!? Eigenartig! Doppelmoral?

Optimistisch vor der Fahrt nach Berlin: Bernward Rothe und Roland Mey im Juli 2015. Foto: Ralf Julke

Leserbrief: Volksbegehren für ein großes Bundesland Mitteldeutschland

Von Roland Mey: Die Erfahrungen von Bernward Rothe und mir mit der am überdimensionierten Föderalismus (17 Parlamente und Regierungen) partizipierenden Gruppe der Parlamentarier, Politiker und Beamten ist noch negativer als von Ralf Julke beschrieben. In den letzten Jahren war die hintersinnige Antwort aller zum Volksbegehren Mitteldeutschland angesprochenen Parlamentarier und Politiker immer „Ja, aber…“.

Störer
Frachtflieger beim Abkürzen über der Stadt. Foto: Ralf Julke

Leserbrief zur geplanten Erweiterung des Frachtflughafens Leipzig/Halle

Von Thomas Pohl: Es ist absolut ungeheuerlich und gegenüber den Flughafenanwohnern im Norden von Leipzig unverantwortlich, wie Entscheidungsträger des sächsischen Wirtschaftsministeriums und rücksichtslose Politiker der sächsischen Staatsregierung die Gesundheit von mehreren hunderttausend Anwohnern aufs Spiel setzen. Und ganz nebenbei befinden sich im nahen Umfeld des Flughafens auch Europäische Vogelschutz- und Natura-2000-Schutzgebiete. Im Übrigen ist im Natura-2000-Schutzgebiet am Werbeliner See das Baden aus Umweltschutzgründen strengstens untersagt!

Höfe am Brühl (l.) Foto: L-IZ.de

Leserbrief zu den Höfen am Brühl: „Ich war zur Zeit der Erbauung dieser Shopping-Mall nicht eindeutig auf der Seite der Kritiker …“

Von Burkhard Hirzinger (an die Centerinhaber & L-IZ.de gerichtet): Ich habe vergangenen Samstag wieder einmal die Shopping-Mall „Höfe am Brühl“ betreten und wollte Sie schon länger einmal fragen, durch welchen Eingang Sie wochentags Ihr Büro betreten? Sitzen Sie vielleicht gar nicht am Brühl? Das heißt, warum merken Sie nicht, mit welch widerlichem WC-Reiniger-Aroma (‘Tarax’ aus den westdeutschen 70er-Jahren, um es genau zu sagen) die Beduftungsanlage seit Monaten befüllt ist, auf dem Niveau der berüchtigten Pissbeckensteine? Am Blechbüchsen-Eingang ist das ganz extrem.

Leserbrief zum LKW-Durchfahrtsverbot in Leipzig

Von Richard Voigt: Der letzte Halbsatz der Meldung scheint mir der wichtigste insgesamt: Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, ob ein LKW-Durchfahrtsverbot notwendig ist. Das dürfte durchaus zweifelhaft sein. Wie viele solcher sprit- und zeitvergeudenden Fahrten durch die Stadt soll es denn geben? Das ist doch eine Schimäre – Symbolpolitik – wir haben schon mal was verboten!

Happy New Year! Rund um den Uni-Riesen böllerts gewaltig. Foto: Jan Kaefer

Leserbrief zur Silvesterknallerei

Von Carmen Roth: Die Knallerei zu Silvester ist ein ganz wichtiges Thema, leider habe ich keine Hoffnung auf Besserung, denn dem Deutschen darf man den Spaß nicht verbieten und die entgangenen Gewinne mit der Herstellung der Pyrotechnik gleich gar nicht.Hauptsache – Ihr habt Spaß – heißt es doch!

Störer
Michael Seit 13.12.2017 neuer Ministerpräsident in Sachsen: Michael Kretschmer (CDU) Foto: L-IZ.de (CDU) Foto: L-IZ.de (4.11.2017, Leipzig)

Leserbrief: CDU Sachsen, mach bitte so weiter

Von Rosalie Kreuijer: Ich freue mich richtig, dass ein Bildungsminister mit soviel Rückhalt in der Bevölkerung wie Herr Haubitz gleich beim Antritt vom neuen Ministerpräsident Kretschmer demontiert wird. Damit zeigt die sächsische CDU erneut, dass nicht Fachkompetenz zählt, sondern Parteibuch und Männerfreundschaft.

Foto: J. Jache

Leserbrief zum Thema Radverkehr

Von Jürgen Jache: Das doch recht flache Leipzig ist noch weit entfernt vom wirklichen Radverkehr! Ein Foto vom Göttinger Bahnhofsvorplatz Freitag, den 1. Dez. 2017 ca. 14 Uhr soll es verdeutlichen. Dabei ist nur ca. ein Drittel der Fahrradabstellfläche zu sehen und Göttingen viel kleiner als Leipzig!

Dr. Thomas Rauscher unter Druck. Foto: Michael Freitag (2016)

Leserbrief zu „Weiter Wirbel um Rauscher: Studenten planen Demo“

Von Markus Michaelis, „Prof. Rauscher – Ergänzung“: In dem Artikel “Weiter Wirbel um Rauscher: Studenten planen Demo” wird dankenswerter Weise mit viel Wissen ausgeführt, auf welch dünnem argumentativen Eis sich Professor Rauscher bewegt, weil unser heutiges Europa sich immer verändert hat, auch jetzt verändert und seine heutige Kultur auch diesem weltweiten Strom verdankt. Wichtig scheint mir aber folgende Ergänzung …

Störer
Über 300 Beschäftigte in Leipzig demonstrierten für den Erhalt ihres Werkes. Foto: IG Metall Leipzig

Leserbrief zur geplanten Schließung des Siemens Standorts Leipzig Plagwitz

Von Ralf Stephani: Die geplante Schließung des Siemenswerks in Leipzig – Plagwitz zeigt deutlich, dass hochbezahlte Manager nicht mehr an einem generationsübergreifenden Fortbestand von hochinnovativen Firmen in Deutschland interessiert sind. Werke werden zugrunde gerichtet, nur zur Erreichung eines kurzfristigen Anstiegs des Profits. Schließlich ist die „Amtszeit“ eines Spitzenmanagers begrenzt, somit müssen im Amtszeitraum höchste Tantieme abgefasst werden. Die Suche nach einer stabilen Strategie zum generationsübergreifenden Fortbestehen eines Unternehmens ist nicht gewollt, da sich das nicht positiv im eigenen „Klingelbeutel“ bemerkbar macht.

275 Jahre Gewandhaus. Foto: Ralf Julke

Leserbrief zu fehlenden 75.000 Euro fürs Open air im Rosental: Das Finanzproblem ist ein ganz anderes

Von Cornelius Ludwig: Sicherlich sieht ein Zuschuss von mehr als 28 Millionen Euro sehr reichlich aus. Dies dürfte gerade bei Grünen auf Unverständnis stoßen. Dennoch muss ich als treuer Stammbesucher widersprechen. Die Zuschüsse sind nötig, damit auch Personen, die nicht so luxuriös wie Frau Märtens leben sich einen Konzertbesuch leisten können. Es muss auch bezahlbare Eintrittskarten geben, zumal die meisten Veranstaltungen für viele Personen nicht mehr erschwinglich sind und die ohnehin niedrigen Löhne durch explodierende Mieten aufgezehrt werden.

Pleiße mit Störstelle nahe Goethesteig. Foto: Ralf Julke

Leserbrief: Flora und Fauna haben sich in der Leipziger Gewässerlandschaft deutlich erholt

Von Bernd Gerken: Die Pleiße nimmt also auch – ganz natürlich – an naturkundlichem Wert zu! Das zeigt uns, was altbekannt ist: Wer „Natur im und am Wasser“ schützen will, darf einen guten Teil der Arbeit der Natur selbst überlassen. Der Beseitigung von Störstellen wird genau das zum Opfer fallen, was u.v.a. Steinfliegen, Köcherfliegen und Libellen als wesentliches Lebensraumelement brauchen. Zu dem, was als „Störstelle“ bezeichnet wird, gehört die bewegte, sich verlagernde Gewässersohle mit Untiefen und Kolken – Ausdruck der natürlichen Wasserbewegung und ihrer Befähigung Boden, Sand, Steine – und Lebewesen zu transportieren … etc.

Ein Feuerwerk der im Stadion unerwünschten Art. Foto: Jan Kaefer

Leserbrief zu Fanprojekt: “Manche haben einfach Bock auf Krawall”

Von Ronny Kerber: Fanprojekt, wie lächerlich. Sinnlose Verschwendung von Steuergeld. Fußball ist kein Sport sondern kommerzieller Krieg. Es trifft 100%ig zu, ein Teil der Fans will ausschließlich Gewalt ausleben. Das sind echte HOOLS, manche hassen sogar Fußball. Das ganze drum und dran. Es ist nichts Neues und auch kein Grund zur Aufregung. Prügeln ist für diese Leute Lebensinhalt.

Störer
Ausschnitt des Filmplakats. Foto: „Vaxxed“

Leserbrief zu Lobby für Impfgegner: Passage-Kinos Leipzig wollen „Vaxxed“ zeigen + Antwort der Redaktion

Für alle LeserVon A. Schroers: Sehr geehrte Damen und Herren, eigentlich wäre es Ihre Aufgabe als Pressemedium zu informieren. Unvoreingenommen, objektiv und sachlich. Leider scheint das bei Ihnen etwas anders zu laufen. Stattdesssen machen Sie Propaganda und versuchen zum Boykott eines Filmes aufzurufen und diesen zu verunglimpflichen. Halten Sie den Bürger wirklich für so dumm und naiv?

Gekaufter Erfolg? Richtig teuer waren die heutigen Leistungsträger gar nicht. Foto: GEPA Pictures

Leserbrief zum Kommentar über RB Leipzig “Das Märchen vom gekauften Erfolg” + Antwort der Redaktion

Für alle LeserVon Dr. Thomas Bernstein: Liebe Redaktion, ich freue mich, dass ihr den kritischen Leserbrief zum Kommentar über den angeblich nicht gekauften Erfolg von RBLeipzig veröffentlicht habt. Das, was der Leserbriefschreiber Herr Stöck da zusammengetragen hat, ist ja wirklich erschreckend. Ich hoffe, dass Ihr Kommentator das auch mal liest und sich vielleicht mal von seinen blauäugigen Fantasien verabschiedet. Aber wahrscheinlich ist er ja ein glühender Fan und beileibe kein Journalist.

Gekaufter Erfolg? Richtig teuer waren die heutigen Leistungsträger gar nicht. Foto: GEPA Pictures

Leserbrief zum Kommentar zu RB Leipzig: Das Märchen vom gekauften Erfolg

Von Ronny Stöck: Liebe Leipziger Internet Zeitung, mit Interesse habe ich euren aktuellen Beitrag zu RB Leipzig gelesen. Hier meine Gedanken dazu: Wenn ein Aufsteiger eine Transferbilanz von 60 Mio Euro hat, darf man ruhig von „erkauft“ reden! Welcher Aufsteiger in der Bundesligageschichte konnte bitte in seinem ersten Jahr so mit Geld um sich werfen? Geld, das eben nicht durch sportliche Erfolge vorher verdient wurde! Noch mal – allein ein Transferdefizit von MINUS SECHZIG MILLIONEN! Dazu kommt für die erste Bundesligasaison ein Jahresetat von ca. 40 Mio Euro.

Zebrastreifen in der Bernhard-Göring-Straße. Foto: Ralf Julke

Leserbrief zu Jugendparlament beantragt erhöhte Zebrastreifen für Leipzig

Von Jens Korthas: Liebe Freunde von der L-IZ, ich freue mich ja sehr, wenn Ihr für mehr Sicherheit der Fußgänger seid und auch den Ideen des Jugendparlamentes ein Sprachrohr gebt. Doch wie es so ist in der Welt, das Leben ist nicht schwarz-weiß und so verhält es sich auch mit den vermeintlichen Lösungen zur Verkehrssteuerung. Fußgänger sind wir alle irgendwann, auf dem Weg zum Bäcker, zur Straßenbahn, zur Garage oder zum Abstellplatz für unser Motorrad.

Störer
Die Starkeiche im Rosental. Foto: Matthias Ladusch

Leserbrief: Muss die Starkeiche sterben?

Von Matthias Ladusch: Leipzigs ältester Baum ist eine Stieleiche im Rosental des Auwalds, eine Starkeiche des Rosentals. Sie steht 200 m südöstlich des Rosentalhügels. Mit etwa dreißig Meter Höhe hat ihr Stamm in 1,30 m über dem Erdboden einen Umfang von 6,61 m, was einem Durchmesser von 2,11 m entspricht. Damit ist sie auch der stärkste Baum der Stadt. 600 Jahre steht sie bereits, wie Spezialisten schätzen.

Tim Thoelke (Moderator und Stadionsprecher RB Leipzig), Sebastian Krumbiegel (Pate des TdJW), Jürgen Zielinski Intendant TdJW und Regisseur), Jörg Menke-Peitzmeyer (Autor), Olliver Tietz (Geschäftsführer der DFB-Kulturstiftung), Dr. Andreas Eberhardt (Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“) Foto: Sebastian Schimmel/TdJW

Leserbrief: Warum muss die Uraufführung ausgerechnet zum Internationalen Roma-Day sein?

Von Richard Gauch: Am 8. April wird weltweit der internationale Tag der Roma begangen. Ein wichtiger Tag für Roma in der ganzen Welt. An diesem Tag fand 1971 der erste Welt-Roma-Kongress in London statt, ein Meilenstein für die Emanzipation der Roma, auf dem sich die Delegierten für die Selbstbezeichnung Roma anstelle diskriminierender Fremdbezeichnungen aussprachen, sowie sich auf ihre gemeinsame Flagge und eine Hymne einigten.

Immer noch unvergleichlich: drei Unzeitgemäße Zeitgenossen. Foto: Ralf Julke

Leserbrief zum Kommentar: Die tiefsitzende Verachtung des Dr. Thomas Hartung für Frauen ohne Doktor und Diplom + Antwort d. Red.

Von Kai Schirmer: Ich habe selten so einen Artikel gelesen, der so völlig am Thema vorbeigeht. So weit ich gelesen habe, kritisiert Th. Hartung Frau Lemke einzig und allen im Zusammenhang mit ihrer zukünftigen Funktion als Hochschulpräsidentin. Und in meinen Augen ist das völlig berechtigte Kritik, denn es geht nicht gegen Leute die nicht promoviert sind, sondern um einen in dieser Form einzigartigen Vorgang.

Foto: Alena Bleicher

Leserbrief: Beispiel einer unmöglicher Fahrradumleitung

Liebe Schreibende von l-iz.de, liebe ADFC-Menschen, im vergangenen Jahr gab es mal die Sammlung unmöglicher bzw. gefährlicher Stellen im Radverkehr. Ich hätte da eine ganz aktuelle hinzuzufügen: Das gezeigte Foto, aufgenommen am 18.01.2017, an der Haltestelle der Tram 3 „Volksgarten/Stadtarchiv“ stadtauswärts. Es handelt sich um eine Umleitung über die man nur den Kopf schütteln kann.

Störer

Leserbeitrag zu Coca-Cola Weihnachtstrucks und ein paar Fragen an den Leipziger OBM

Von Reinhard Wylegalla: Sehr geehrter Herr Jung, in der Windmühlenstraße parkten am vergangenen Sonnabend, dem 10.12., nach Einbruch der Dunkelheit fünf jeweils 16 Meter lange Trucks. In der Erwartung, dass im rot illuminierten plüschig-puffigen Innern gleich ein paar sparsam kostümierte Table-Tänzerinnen eine heiße Nummer abziehen würden, holte ich flugs mein Opernglas aus der Schublade, um das Spektakel vom Balkon aus zu beobachten. Meine Erwartungen wurden allerdings enttäuscht: Hier ging es gar nicht um eine mobile Erotic-Show, sondern der „Coca-Cola-Weihnachtstruck“ hatte Leipzig erreicht, um auch hier die Bevölkerung zu beglücken.

Wer bekommt wie viele schöne Euro? Foto: Ralf Julke

Leserbrief zu: Drei unverschämt schöne Fragen, die im Leipziger Stadtrat aber wohl nicht beantwortet werden

Von Michael: Der Zustand Leipzigs ist mit belanglosen Fragen nicht zu ermitteln. Die an die Stadt Leipzig gerichteten Fragen zu gewinnträchtigen/ bezuschussten Firmen und reichen/ armen Personen können kaum die erhofften Aussagen zu Leipziger Sozialverhältnissen erbringen. Nicht nur, dass – zum Glück – all die gefragten Daten bei keiner zentralen kommunalen oder staatlichen Auskunftsstelle zusammengeführt sind – sie könnten auch kaum den gewünschten Überblick bieten.

Andrea Niermann (CDU). Foto: Alexander Böhm

Entgegnung der Initiative zu dem L-IZ-Artikel vom 11.10.16 „Ausgelagerte Kulturberatung im Leipziger Rathaus – CDU-Fraktion wehrt sich …“

Ein pathologisches Phänomen ereilte jüngst Leipziger CDU-Politiker: im L-IZ-Artikel vom 11.10. wurde das physische Unbehagen in der Magengegend zweier CDU-Stadträte beunruhigendes Thema. Wiederholt wurde zum Ausdruck gebracht, dass Andrea Niermann und Michael Weickert, die für die CDU im Fachausschuss Kultur sitzen, „ein mulmiges Gefühl im Bauch bekommen“, sobald Kulturakteure in die Diskussion über die Kulturentwicklung der Stadt einbezogen werden. Strategische kulturpolitische Entscheidungsprozesse seien „originäre Entscheidungsfelder der Stadtratsfraktionen und der Kulturverwaltung“ – so die Meinung von Stadträtin Andrea Niermann.

Der Johannapark. Foto: LTM, Andreas Schmidt

Leserbrief zu den Touristikzahlen 1. Halbjahr 2016

Liebe Redaktion, zu den angegeben Zahlen kann man vielleicht als Ergänzung sagen, das es wohl auch damit zu tun hat wie die Verkehrsverbindungen (z.B. Flugverbindungen) nach Leipzig sind und da wirken sich nun mal die regelmäßigen Ryanair Flüge aus London und die Flüge der Swiss aus Zürich aus, während die Flüge nach Paris und Amsterdam bekanntermaßen im April 2015 eingestellt wurden.

Augustusplatz mit City-Hochhaus und dem Neubau der Universität Leipzig. Foto: Ralf Julke

Stellungnahme zum Artikel: Jetzt ist es an der Uni Leipzig, sich zu ihrer „Euthanasie“-Geschichte zu bekennen

Als Mitglied des Behindertenbeirates und Gründungsmitglied der Beirats-AG zur Schaffung eines Euthanasiemahnmales und somit Miteinreicher dieses Antrages muss ich folgendermaßen Stellung beziehen. Die Universität Leipzig bekennt sich inzwischen zu Ihrer „Euthanasie“- Geschichte. Seit einem Jahr laufen die Vorbereitungen zur Schaffung einer Dauerausstellung zu den „Euthanasie“-Verbrechen am neuen Bildungscampus in der Jahnallee. Es geht zum einen um die Mahnung und das Gedenken, aber insbesondere auch um die Auseinandersetzung in der Gegenwart und unser Menschenbild sowie die Einstellung gegenüber Menschen mit Behinderung.