Zeitgenössisches Musik-Theater

Zum Verhältnis von Komposition, Inszenierung, Medien und Performance – Symposium mit Konzert

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Musiktheater, Musik-Theater, Szenische Musik, Komponiertes Theater, Musik-Performance, Raum-Komposition, Konzept-Oper – die gegenwärtigen Spielarten des Zusammenwirkens von Musik und Szene, von Klang, Bild und Raum, von Stimme, Körper, Text und Medien sind inzwischen extrem vielfältig.

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In kreativer und zum Teil furchtloser Erweiterung und Neukombination von Genre-Kategorien und Gattungsschemata hat sich ein pluralistischer Diskurs zwischen musikalischen und theatralen Formen, zwischen verschiedenen Formaten, Dramaturgien und performativen Figurationen entwickelt, der nicht selten vertraute Ordnungen des Sehens und Hörens, aber auch der Zusammenarbeit und/oder der Arbeitsteilung im Produktionsprozess irritiert oder gar sprengt.

Das Symposium will als Diskurs zwischen Komposition, Regie, Dramaturgie, Musik- und Theaterwissenschaft zeitgenössische Entwicklungen und Positionen im Bereich des Musik-Theaters beleuchten und miteinander ins Gespräch bringen.
PROGRAMM

Freitag, 2. November 2018, Grassistr. 8, Probesaal, Raum 304

14.00-14.30 Uhr
Prof. Dr. Regine Elzenheimer (Dramaturgin/ Theaterwissenschaftlerin, HMT Leipzig)
Begrüßung und Impulsreferat
„Zeitgenössisches Musik-Theater als inter- und transdisziplinärer Prozess“

14.30-15.15 Uhr
Reinhild Hoffmann (Choreographin/ Regisseurin, Berlin)
„Störung als Verfahren zwischen Komposition, Inszenierung und Choreographie“
Gespräch mit Regine Elzenheimer über Das Mädchen aus der Fremde von Reinhild Hoffmann, Isabel Mundry und Brice Pauset

15.15-16.00 Uhr
Johannes Kreidler (Komponist, Berlin)
„Vom erweiterten Musikbegriff zur Medienkunst. Gibt es überhaupt noch Spartengrenzen?“

16.15-17.00 Uhr
Luc Joosten (Chefdramaturg Oper Amsterdam/ NL)
„Die Inszenierung eines unendlichen Jetzt – Zu Chaya Czernowins Infinite Now in der Inszenierung von Luc Perceval“

17.00-17.45 Uhr
Prof. Ipke Starke (Komponist, HMT Leipzig)
„Die Ambivalenz des Performativen – Über die Arbeit an der Produktion von FRAGMENT. Das Kapital ist soviel Wert, wie es Elend produzieren kann für Akkordeon, Live-Elektronik,Video und Spielmannszug“
Freitag, 2. November 2018, Grassistr. 8, Großer Saal

19.00 Uhr
Konzert „Speakers Corner“
Arbeiten für fixed media von Johannes Kreidler, Dariusz Mazurowski,Ben Meerwein, Ute Richter, Ipke Starke, u.a.

Samstag, 3. November 2018, Grassistr. 8, Probesaal, Raum 304

10-10.45 Uhr
Prof. Dr. Christa Brüstle (Musikwissenschaftlerin, Kunst-Universität Graz)
„Zeitgenössische Musiktheaterformate: Ereignisse in der Wahrnehmung,Objekte der Wissenschaft “ (Arbeitstitel)

10.45-11.30 Uhr
Prof. Elena Mendoza (Komponistin, UdK Berlin)/Prof. Dr. Matthias Rebstock(Regisseur/ Musikwissenschaftler, Uni Hildesheim)
„Komposition und Prozess. Zur Arbeitsweise in unseren Musiktheaterprojekten“

11.45-12.30 Uhr
Ingo Günther (Musiker/ Komponist/ Darsteller, Berlin)
„live is live. na na nane na … – Theatermusik vs. Soundtrack“ (Arbeitstitel)

12.30-13.15 Uhr
Roundtable mit allen Referentinnen und Referenten

Eintritt zu allen Veranstaltungen in diesem Rahmen ist frei

Leitung: Prof. Dr. Regine Elzenheimer (FR Dramaturgie), Prof. Ipke Starke (FR Komposition/Tonsatz)


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