Der Fall Danckwardt: Fraktionsaustritt des Leipziger Stadtrates

Alexej Danckwardt (Linke). Foto: L-IZ.de

Am Mittwochabend, 27. Januar, war es nun also so weit. Nach einem Jahr der Diskussionen, angedrohten Austritten und Ausschlussversuchen traf sich die Leipziger Ratsfraktion der Linken, um über einen weiteren Verbleib von Alexej Danckwardt zu entscheiden. Dieser zog nun unter gehörigem Druck die Notbremse und erklärte laut Fraktion noch am gleichen Abend seinen Austritt aus dieser. Aus 18 linken Räten werden somit 17 im Stadtrat zu Leipzig.

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25 Kommentare

  1. Nun bin ich tatsächlich neugierig, was weiter im Leipziger Stadtrat passiert. Es könnte erhebliche negative Auswirkungen – besonders für “Die Linke” – haben. Man sollte immer behutsam mit jemanden umgehen, der womöglich über viele Insiderkenntnisse verfügt!!! Auch wieder so eine Verschwörungstheorie von mir Herr Freitag. Ich kann es halt nicht lassen. Warten wir es einfach ab, welcher Partei sich Herr Alexej Danckwardt anschließen wird. Mit Ausnahme der Grünen (eventuell noch der SPD) wird er freie Auswahl haben. Wer weist schon einen Rechtsanwalt ab! So eine Chance kommt nicht gleich wieder.

  2. Märchenonkel orakelt.
    Worte wie “Methan Sumpfgas”.
    Bemitleidenswert.

  3. Es ist nachvollziehbar, jemandem, der in einer Fraktion in einem Stadtrat sitzt eine gewisse Innensicht zur Fraktion selbst zu unterstellen. Wissen aus einem Jahr Stadtrat halt.

    Aber der Rest zeigt schon ein wenig, wie wenig Ahnung Sie von Politik haben. Also: Freie Auswahl, Klaus? Wer möchte mit Alexej Danckwardt in einer Fraktion sitzen? Wo möchte Herr Danckwardt sich wiederfinden? Geben Sie mal einen Tipp ab (sorry Herr Danckwardt, aber das ist jetzt ein folgerichtiges “Spiel”).

  4. Der Fisch fängt immer zuerst am Kopf an zu stinken!

    “Der Ziehvater und sonstige Verteidiger Dankwardts, Linken-Stadtvorstand Volker Külow, …”

    Es ist nicht vorbei ….

  5. “Aber der Rest zeigt schon ein wenig, wie wenig Ahnung Sie von Politik haben.”

    Nun machen Sie sich aber lächerlich.

  6. ” Wer möchte mit Alexej Danckwardt in einer Fraktion sitzen? ”

    Das haben beispielsweise die Linken getan. Diese Partei hat ihn auch aufgenommen.

    Mir sind übrigens namentlich Personen bekannt, welche von der Linken in Leipzig aufgenommen wurden, die ein miserables Aushängeschild dieser Partei sind.

    Ein Gejammer auf hohen Niveau. Gegenwärtig typisch für eine Partei, welche ihr Statussymbol angreift, auf welches man stolz sein müsste und sollte – Frau Sahra Wagenknecht. Eine Partei, die das macht, hat nicht alle Tassen im Schrank.

  7. “Ein Gejammer auf hohen Niveau. Gegenwärtig typisch für eine Partei, welche ihr Statussymbol angreift, auf welches man stolz sein müsste und sollte – Frau Sahra Wagenknecht. Eine Partei, die das macht, hat nicht alle Tassen im Schrank.”

    Abgesehen davon, dass Sie den Linken ein “hohes Niveau” zusprechen, was aus Ihrer Feder klebrig wirkt, haben Sie natürlich Recht.
    Wer wie Herr Seehofer (CSU) gerade gegen das Statussymbol des Koalitionspartners Merkel (CDU) klagt, hat nicht alle Tassen im Sachrank.

  8. Sie müssen doch nun langsam begriffen haben, dass Sie , egal wo und gegen wem Sie im Internet ihr Gift verstreuen, immer der Hanswurst sind. Seit Jahren versuchen Sie im Internet Personen, oftmals auf übelste Art, zu beleidigen. Ein ganz mieses Spiel.

  9. Klaus; sollten Sie keinen anderen als mich mit diesen Worten meint haben, so kann ich Sie nur auffordern, ähnlich wie MF es schon mehrfach tat, Ihre Worte beleghaft zu untermauern.
    Sonst bleiben diese nur die üblichen Phrasen.

  10. Nichts wäre bzw. ist leichter als das. Das habe ich getan. Für weitere Zeilen bezüglich ihrer Person ist mir jegliche Zeit zu schade.

    Ende

  11. Wann und wo haben Sie Ihre Worthülsen “untermauert?
    Was haben Sie wann und wo mit Leichtigkeit getan?
    Butter bei die Fische!!!

  12. Kurzer Hinweis. Wir schweifen vom Thema ab ^^ Also ich fand die Diskussion darum, wo Herr Danckwardt hingeht amüsanter ;-) Und vor allem näher am Thema.

  13. Erst die üble Nachrede von K..
    „Seit Jahren versuchen Sie im Internet Personen, oftmals auf übelste Art, zu beleidigen.“

    Dies war mir etwas zu „fett“, auch da hier jeglicher Bezug zum Thema und gewählten Rahmen bewusst verlassen wurde.
    Deshalb meine Aufforderung an K.: „Ihre Worte beleghaft zu untermauern.“

    Behauptung K.: „Nichts wäre bzw. ist leichter als das. Das habe ich getan“.

    Hat K. aber nachweißlich nicht. Es kam nichts, deshalb die Nachfrage: „Wann und wo haben Sie Ihre Worthülsen „untermauert?“
    Und wieder kam nichts.

    Deshalb von mir, dem „Hanswurst“, der Ruf: „Butter bei die Fische!!!“

    Und wieder kam nichts!

    Für mich hat sich K. heute hiermit endgültig als Windbeutel, Schaumschläger, als Lügner offenbart.

    Lang geahnt, heute belegt.

  14. So ist es.

    Warten wir es ab.

    Bald ist Rosenmontag.

    Am Aschermittwoch ist alles vorbei……Oder auch nicht.

  15. Eigentlich sollte mein kurzer Kommentar den Schluss unter die Bemerkung von Herrn Freitag bilden, aber da hat sich JG wieder wie Teebeutel hinein gehangen.

    Ein dreifache Rakete. Ab geht die Post. Helau

  16. Danke “Wannsees”.

  17. Wo immer der Mann hingeht, als Anwalt würd ich ihn nicht haben wollen. Seine Facebook-Seite weckt da nicht unbedingt Vertrauen.

  18. Dumme Autokorrektur ;-)
    “Wannabe”, sollte es heißen.

  19. Werter JG, ich fühle mit Ihnen und möchte Sie mit meiner Ansicht bekanntmachen (Klaus braucht jetzt nicht weiterzulesen, sondern drückt in einer Bildschirmecke aufs Kreuz), dass Klaus seine Narreteien weiterhin über von ihm zu Opfern übler
    Ehrverletzungen erkorenen Mitkommentatoren (und einem Co-Gastautor) ausgießen wird und aber auch weiterhin von Michael Freitag de facto gedeckt werden wird, welcher unter Moderation lediglich das Werfen von Wattebäuschchen (in Form von deplazierten Emoticons) zu verstehen scheint statt den Clubrüpel Klaus endlich zu sperren.

    Kann aber gut sein, dass die L-IZ in Bälde zur K-IZ (Klaus-Internetzeitung) wird, so sehr, wie die Redakteure ihm auf den Leim gehen.

    (Ach so, mein bezahltes Jahr läuft demnächst ab.)

  20. Meins läuft auch ab, aber da ich es ja wegen den Artikeln und nicht wegen irgendwelchen Kommentatoren abgeschlossen hab, werd ich es natürlich verlängern.

  21. Hallo Stefan,
    auch ich überlegte länger, ob ich mir die Methanblasen von Klaus weiter antun sollte. Mit dem von Dir einst empfohlenen “nicht anklicken” (es ging wohl um unseren Herrn vom Gemeindeblatt a.D.), ist es ja wie mit dem schrecklichen Unfall auf der Gegenfahrbahn. Man will nicht und muss dann doch.
    Aber ich finde die entstandene Community bemerkenswert und insofern erhaltenswürdig und habe mich bewußt entschieden, weiter Teil dieser zu sein.
    Ich fände es, für den Frieden innerhalb dieser, wie auch Du, den einen bestimmten Gedanken ganz sinnvoll, doch Dein Zögern, kann ich noch weniger begrüßen als Anderes gern zu verabschieden.
    Schade, ich wähnte schon einen Monatstreff, mit echten Köpfen und Augen und Ohren und … Menschen eben.

  22. Ein L-IZ-Sammtisch? Coole Idee eigentlich.

  23. Ich wäre dabei …

  24. Täglich Info = l-iz.de.
    Wöchentliche Erweiterung = LZ.
    Monatlich “ganz weit und persönlich” = z.B. im Herzen der Stadt – Rathauskantine ;-)

  25. Ich wär auch dabei

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