NuKLA bittet: Stimmen Sie dem vorgelegten Forstwirtschaftsplan bitte nicht zu

Freigeschlagenes Femelloch im Waldgebiet Nonne. Foto: Ralf Julke

Für alle LeserGerade erst hat das Dezernat Umwelt, Ordnung, Sport zum ersten Mal in der jüngeren Geschichte einen Leipziger Forstplan zur Abstimmung vorgelegt. Doch der Plan zeigt im Detail, dass das bisherige Vorgehen im Auenwald nicht wirklich sensibel war. Und auch dem Auenwald nicht gutgetan hat. Nun schreibt der NuKLA e.V. einen Offenen Brief an alle Stadtratsfraktionen, und bittet darum, den vorgelegten Plan abzulehnen.

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3 Kommentare

  1. Können Sie bitte die Quelle der Naturschutzrechtlichen Grundlagen (Gesetz+§) präzisieren? Ich konnte weder im aktuellen Bundesnaturschutzgesetz noch im Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung eine Aussage finden, dass es “für Waldbewirtschaftungspläne, die in der Summe mehr als 10 Hektar Veränderungen im geschützten Waldbestand beinhalten, zwingend eine Strategische Umweltverträglichkeitsprüfung verlangt.”

  2. Ist zu finden im “Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung”:
    http://www.gesetze-im-internet.de/uvpg/index.html
    Dort im Anhang: “Liste ‘UVP-pflichtige Vorhaben'”, ab Punkt 17.2. “Rodung von Wald im Sinne des Bundeswaldgesetzes zum Zwecke der Umwandlung in eine andere Nutzungsart”.
    http://www.gesetze-im-internet.de/uvpg/anlage_1.html.
    Streiten kann man bestimmt über das Wort Nutzungsart. Wann ist ein Waldumbau die Änderung einer Nutzungsart? Zum Beispiel in einem Natura-2000-Gebiet, in dem nun Mittelwaldbewirtschaftung forciert wird.

  3. Vielen Dank für die Information. Tatsächlich geht es nur um die Interpretation der Nutzungsart. Aber aus meinem Verständnis von §9 und §11 des Gesetzes zur Erhaltung des Waldes und zur Förderung der Forstwirtschaft (Bundeswaldgesetz) meint eine andere Nutzungsart eine nicht forstliche Nutzung. Eine Wiederaufforstung der Flächen (unabhängig von den aufzuforstenden Baumarten) ist hiervon offensichtlich nicht betroffen. Sonst müssten ja zu fast allen Forsteinrichtungen in den sächsischen Vor- und Mittelgebirgslagen ebenfalls UVPs angefertigt werden, weil in vielen Bereichen auf ehemaligen Laub- und Mischwaldstandorten aufgeforstete Fichtenmonokulturen wieder in ökologisch wertvollere und stabilere Laub- und Mischwaldkulturen zurück verwandelt werden. Und genauso verhält es sich mit den Lochhieben im Leipziger Auenwald, die einzig der Erhöhung des Eichenanteils dienen, um der historisch und naturschutzfachlich wertvollen Baumartenzusammensetzung wieder näher zu kommen. Zudem wurden in die Erarbeitung der Forsteinrichtung zum Leipziger Stadtwald die Naturschutzbehörde und die anerkannten Naturschutzverbände mit einbezogen. Die Naturschutzbehörde hat in diesem Zusammenhang besonders auch eine Prüfung auf FFH-Verträglichkeit durchgeführt. Die Umwandlung einer Promille-großen Fläche (weniger als 1%) in Mittelwald wurde durch die Naturschutzbehörden weit vor Inkrafttreten der FFH-Richtlinie in der Schutzgebietsverodnung für das NSG Burgaue vorgeschrieben. Der im Auftrag des sächsischen Staatsministeriums erarbeitete FFH-Managementplan legt ebenfalls die Anlage einer Mittelwaldfläche als mit den allgemeinen Behandlungsgrundsätzen der FFH-Richtlinie konforme Maßnahme fest.

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