Die Waffenverbotszone in der Eisenbahnstraße stigmatitisiert das ganze Quartier

Für alle LeserWenn Politiker versagen, werden sie zu Law&Order-Spezialisten. Dann werden irgendwo lauter Gefährder ausgemacht und lauter Schnapsideen ausgedacht, mit denen man öffentlich so tun kann, als wäre man ein prima Innenminister, der alles im Griff hat. So wie damals Sachsens Innenminister Markus Ulbig, als er Leipzigs OBM eine Waffenverbotszone in der Eisenbahnstraße aufschwatzte. Jetzt wehren sich die Engagierten aus der betroffenen Straße.

Am 6. August: Radtour zu öffentlichen Brennpunkten im Bereich Ordnung und Sicherheit

Laut der aktuellen Kommunalen Bürgerumfrage sind die Themen Sicherheit und Kriminalität für breite Bevölkerungsteile das größte Problem in Leipzig. Die SPD-Fraktion möchte daher im Rahmen ihrer Sommertour eine öffentliche Radtour zu öffentlichen Brennpunkten im Bereich Ordnung und Sicherheit – insbesondere Eisenbahnstraße/Rabet, Umfeld Hauptbahnhof/Bürgermeister Müller-Park/Schwanenteich, sowie Rosental – durchführen.

Bundestagsabgeordnete Kolbe lädt ein zur Bürger(-innen)sprechstunde mit Polizeipräsident Merbitz in Neustadt-Neuschönefeld

Auf Einladung der Leipziger SPD-Bundestagsabgeordneten Daniela Kolbe stehen die Abgeordnete und der Leipziger Polizeipräsident Bernd Merbitz am kommenden Donnerstagnachmittag im Pöge-Haus bei einer Bürger(-innen)sprechstunde für die Anwohnerinnen rund um die Eisenbahnstraße und Neustadt-Neuschönefeld für Fragen zur Verfügung.

Blutige Messerattacke auf der Eisenbahnstraße – Konflikt mit Dealer?

Für alle LeserAngespannt wirkte Karim S., als er am Freitag im Gerichtssaal Platz nahm. Er schien zu schwitzen und die Augen blickten unruhig umher. Staatsanwalt Klaus-Dieter Müller verlas die Anklage gegen den 27-jährigen Tunesier, er wird des versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung bezichtigt. Er sollte gleich am ersten Verhandlungstag aussagen.

Wenn eine Großrazzia in Leipzigs Eisenbahnstraße wieder nur kleine Fische erwischt und fette Schlagzeilen macht

Für alle LeserDie Zeitungen aus dem LVZ-Konglomerat machten gleich eine „Großrazzia in Leipzig wegen Drogen- und Waffenkriminalität“ draus, als sie eine Polizeimeldung über einen Großeinsatz der Polizei und des Zolls rund um die Eisenbahnstraße aufbliesen. Ein Großeinsatz, der wohl eher Symbolwert hat – wie so viele Großeinsätze „gegen Drogen- und Waffenkriminalität“ in Sachsen.

Unterm Hammer: Brachfläche Eisenbahnstraße 105 soll versteigert werden

Für alle LeserWirklich freie Bauflächen in Leipzig sind im Laufe der vergangenen Jahre endgültig zur Mangelware geworden. Entweder sind die Lücken an den Straßenrändern der Wohnviertel zunehmend geschlossen. Oder es sind kleine Parks entstanden, wie beim zuletzt abgeholzten Biotop „Leopoldpark“ oder beim sogenannten „Sternwartenwäldchen“, welche aufgrund privater Wohnungsbauvorhaben verschwinden. Weitere (größere) Parks werden zunehmend unter Schutz gestellt oder Bürgerinitiativen haben begonnen, ihre Unversehrtheit zu erhalten. Nun geht es um eine große Brachfläche zwischen Ida- und Elisabethstraße an der Eisenbahnstraße.

Neuer Kulturbetrieb an der Eisenbahnstraße: In der „Ostpassage“ gehen die Lichter an

Für alle LeserLZ/Auszug aus Ausgabe 51Daniel Schade treibt an, er ist wohl genau das, was das „lebendige, bunte und anziehende Klein-Paris“, in der überregionalen Presse noch immer gern „Hypezig“ genannt, letztlich bedeutet. Wie so viele Leipziger, die man oft genug nicht sieht, ist Schade seit Jahren unterwegs, sein Kerngebiet war immer der Leipziger Osten. Menschen wie er und seine Wegbegleiter haben früh begonnen, eine geschichtsreiche Stadt noch in den letzten Winkeln neu zu erschließen. Nun sitzt er über der Aldi-Filiale an der Eisenbahnstraße, am sagenumwitterten „Rabet“, unweit des Bolzplatzes für viele Migranten und erzählt.

Die geplante Waffenverbotszone in der Eisenbahnstraße war von Anfang an ein Pilotprojekt aus dem Hause Ulbig

Für alle LeserWie sehr seine Sicherheitspolitik vor allem eine aus lauter Symbolpolitik und kantigen Worten war, machte der damalige Innenminister Markus Ulbig (CDU) bei einem Vor-Ort-Termin in der Leipziger Eisenbahnstraße am 2. November deutlich. Die wurde zum Einführungsschauplatz für das Testprojekt „BodyCam“ gewählt. Und gleichzeitig erklärte Ulbig, Leipzig wolle jetzt einen Antrag stellen, auch eine Waffenverbotszone draus zu machen.

Mehrfamilienhaus brannte in voller Ausdehnung

Ein unbekannter Täter zündete heute Nacht mit hoher Wahrscheinlichkeit einen unter einer Holztreppe im Erdgeschoss stehenden Kinderwagen in Brand. Das Treppenhaus fing sofort Feuer des bewohnten Mehrfamilienhauses in der Eisenbahnstraße. Die Rettungsleitstelle wurde umgehend informiert. Die Kameraden der Feuerwehren waren mit komplett zwei Löschzügen und speziellen Einsatzmitteln vor Ort. Außerdem noch fünf Rettungsfahrzeuge und einem Notarzt sowie mehrere Polizeifahrzeugen.

Verkehrseinschränkungen rund um Demo am 16. Dezember

„Schluss mit staatlicher Willkür – Gegen das Kontrollgebiet in der Eisenbahnstraße“ heißt das Motto des Aufzugs, der für Samstag, 16. Dezember, 14 bis 16 Uhr angemeldet ist. Für circa 100 Teilnehmer ist folgende Route geplant, auf der mit kleineren Verkehrseinschränkungen zu rechnen ist: Torgauer Platz -> Bennigsenstraße -> Ludwigstraße -> Idastraße -> Zollikoferstraße -> Hildegardstraße -> Konradstraße -> Hermann-Liebmann-Straße -> Eisenbahnstraße -> Neustädter Straße -> Rabet.

Umverlegung Gasleitung in der Eisenbahnstraße

Die Netz Leipzig nutzt die aktuelle Baumaßnahme der Leipziger Verkehrsbetriebe in der Eisenbahnstraße, um die Lage einer Gasleitung zu korrigieren. Durch die Koordinierung können die Auswirkungen für Anwohner und Verkehr minimiert werden. Dennoch führt die Leitungsumverlegung dazu, dass die Baumaßnahme nicht wie geplant zum 1. Dezember, sondern voraussichtlich erst zum 9. Dezember beendet werden kann.

Leipziger Netzwerk fordert die Stadt auf, Milieuschutz endlich ernst zu nehmen

Für alle LeserNicht nur in Hamburg und Berlin gehen die Immobilienprofiteure um, die Mietshäuser aufkaufen, die Bewohner „entmieten“ und die Wohnungen dann als Eigentumswohnungen oder zu deutlich höheren Mieten auf den Markt bringen. Die ersten dieser Aufkäufer tauchen auch schon in Leipzig auf und schüren Ängste. Das thematisiert das „Netzwerk Leipzig – Stadt für alle“ jetzt in einem Offenen Brief an die Verwaltung.

Ein Waffenverbot für die Eisenbahnstraße und 24 Körperkameras für Leipziger Polizisten

Für alle LeserDer sächsische Innenminister Markus Ulbig (CDU) hat am Donnerstagvormittag gemeinsam mit Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) und Polizeipräsident Bernd Merbitz die Pilotphase für Kameras an Polizeiuniformen gestartet. Man lud zur Freiluftpressekonferenz, um die neuen Gerätschaften zu präsentieren. Zugleich wurde bekannt, dass Stadt und Land in der Eisenbahnstraße eine Waffenverbotszone einrichten wollen.

Umleitung der Straßenbahnlinien 3 und 8

Die Straßenbahnlinien 3 und 8 verkehren aufgrund der Gleisbauarbeiten in der Eisenbahnstraße vom 16. Oktober bis 25. November mit Umleitung. Zwischen den Haltestellen Friedrich-List-Platz und Torgauer Platz (Linie 3) bzw. Annenstraße (Linie 8) führt der Fahrweg über Kohlgartenstraße, Dresdner Straße und Wurzner Straße. Die Straßenbahnen bedienen zusätzlich die Haltestellen Elsastraße; Reudnitz, Koehlerstraße und Wiebelstraße. Die Haltestelle Geißlerstraße, Bülowviertel kann leider nicht bedient werden.

Gleisbauarbeiten in der Eisenbahnstraße

In der Eisenbahnstraße, zwischen Hermann-Liebmann-Straße und Torgauer Straße, führen die Leipziger Verkehrsbetriebe vom 9. Oktober bis 1. Dezember 2017 Gleisbauarbeiten durch. Für die Straßenbahnlinien 3 und 8 sowie für den Kfz-Verkehr sind Einschränkungen notwendig. Wegen Aufbrucharbeiten verkehren beide Linien vom 9. bis 13. Oktober vorerst mit verändertem Fahrplan. Vom 16. Oktober bis 25. November werden die Linien 3 und 8 zwischen den Haltestellen Friedrich-List-Platz und Torgauer Platz (Linie 3) bzw. Annenstraße (Linie 8) umgeleitet.

Prozess um tödliche Schüsse auf der Eisenbahnstraße: Das Schweigen der Hells Angels

Für alle LeserNach dem geplatzten Start im Juli begann der Prozess um die tödlichen Schüsse auf der Eisenbahnstraße gegen vier Mitglieder der offiziell aufgelösten Leipziger Hells Angels am Freitag vor dem Landgericht von vorn. Dem Quartett wird unter anderem gemeinschaftlicher Mord an einem Mitglied der „United Tribuns“ vorgeworfen. Zum Neuauftakt schwiegen die Männer durchweg.

Landgericht: Mehr als vier Jahre Haft wegen schweren räuberischen Diebstahls und Brandstiftung

Unschuldsbeteuerungen halfen ihm nicht: Wegen schweren räuberischen Diebstahls, schwerer Körperverletzung und Brandstiftung verurteilte das Landgericht einen 23-Jährigen aus der linken Szene am Dienstag zu vier Jahren und zwei Monaten Gefängnis. Noch im Gerichtssaal wurde der junge Mann anschließend verhaftet. Seine letzte Begegnung mit der Justiz dürfte es nicht gewesen sein, denn ein Berufungsprozess in einer anderen Sache steht noch aus.