Nun nimmt die merkwürdige Diskussion also ihren Lauf.
Die LVZ hatte sich entschlossen vor dem Bezug auf den Brief der Kammern doch noch auf den des Ökolöwen mit einigen polemischen Zwischenkommentaren einzugehen, indem sie den O-Ton der Kammersprecher als Tatsachen ausgibt: Die Mehrheit am Runden Tisch wären die Ökologen und die Professoren auch noch auf deren Seite – als ob es Verkehrswissenschaftler gäbe, die eine autogerechte Stadt für möglich hielten.
Nun zum Kern der Kammerforderungen: das verabschiedete Verkehrskonzept aufgeben. Gerade bei einer wachsenden Stadt muss doch auf eine Aufteilung im modal split extrem zu Gunsten von ÖPNV, Rad- und Fussverkehr hingearbeitet werden, außer man schlägt mehrere neue Straßentrassen durch die vorhanden Bebauung! Neue Wohngebiete selbstverständlich an vorhandenen bzw. zu bauenden S-Bahn- und Straßenbahnlinien usw.